1.732 Journalisten aus 35 Ländern berichteten aus Friedrichshafen über Fahrradtrends

22.300 Fahrradfans kamen am Samstag zum Eurobike-Publikumstag an den Bodensee

Friedrichshafen Das Fahrrad kommt sowieso schon mit Power, jetzt bringt das E-Bike noch einmal einen starken Schub. Das Zweirad eröffnet neue Dimensionen der Mobilität. Dies wurde einmal mehr auf der Internationalen Fahrradmesse sichtbar, die am Samstag nach vier Tagen zu Ende ging.

22.300 Fahrradfans an einem Publikumstag

Räder für alle Einsatzzwecke rollten ins Rampenlicht, mehr als 300 Weltpremieren sorgten für ein riesiges Medieninteresse und einen starken Zuspruch: Mit 41.482 Fachbesuchern (Steigerung sechs Prozent) aus 102 Ländern, 22.300 Fahrradfans an einem Publikumstag und 1.732 Journalisten aus 35 Ländern endete der globale Branchentreff. Messechef Klaus Wellmann sagte: „Die 19. Eurobike sorgte für eine geradezu begeisternde Resonanz.“

Mobilität der Zukunft

Die Zeichen für deutliche Zuwächse stehen jedenfalls gut – nicht nur dank neuer Antriebstechnologien, sondern auch, weil das Fahrrad neue Perspektiven für die Mobilität der Zukunft präsentiert. Die Eurobike habe ihren Anspruch als globale Leitmesse für das Fahrrad erneut eindrucksvoll unterstrichen“, freute sich Projektleiter Stefan Reisinger über die vielen positiven Stimmen der Aussteller, die mit dem Messeverlauf mehr als zufrieden waren (siehe Aussteller-Stimmen).

Medieninteresse riesengroß

Die Medien sind stark eingestiegen: Die internationalen Fach-und Tagesmedien, Fernseh- und Rundfunkanstalten transportieren das Thema Fahrrad und die Eurobike in alle Welt: Insgesamt 1.732 Journalisten aus 35 Ländern besuchten die Internationale Fahrradmesse und sorgten damit erneut für eine Steigerung um neun Prozent. Jeder zweite Journalist kommt aus dem Ausland an den Bodensee. Die Länder in Europa stehen an erster Stelle, aber auch immer mehr Medienvertreter aus Asien, Amerika und Australien berichten.

Messebesuch gilt in Branche als wichtig

Der Stellenwert der Messe steigt weiter an: 94 Prozent der Befragten stufen den Besuch mit sehr wichtig und wichtig ein. (2009: 91%) Der Besuch wird zudem früh und gezielt geplant: Bei 72 Prozent wurde der Entschluss, die Messe 2010 zu besuchen, schon vor mehr als zwei Wochen gefasst (2009: 63 %). Das Interesse der Fachbesucher am E-Bike und Pedelec-Angebot steigt deutlich: von 22 auf 32 Prozent. Auch das Interesse für das Segment Bekleidung steigt um 10 Prozent. 85 Prozent der befragten Fachbesucher bewerteten das Angebotsspektrum mit den Noten sehr gut und gut.

Termin für nächsten Demo Day steht bereits

Beim Demo Day präsentierten 109 Aussteller ihre Produktinnovationen den Vertretern der Fach- und Medienwelt aus 35 Nationen. 1.460 Fachbesucher reisten einen Tag vor der Eurobike nach Argenbühl ins Allgäu, um auf fünf verschiedenen Radstrecken die neuesten Entwicklungen bei Rennrädern, E-Bikes, Liege-, Falt- und Cityrädern oder Mountainbikes in der wunderschönen zu testen. Der nächste Demo Day findet am Dienstag, 30. August 2011, statt und die EUROBIKE öffnet von Mittwoch, 31. August bis Samstag, 3. September 2011 auf dem Messegelände in Friedrichshafen. Publikumstag ist Samstag, 3. September.

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Ein Kommentar to “1.732 Journalisten aus 35 Ländern berichteten aus Friedrichshafen über Fahrradtrends”

  1. dk
    5. September 2010 at 12:09 #

    @… das E-Bike noch einmal einen starken Schub. Das Zweirad eröffnet neue Dimensionen der Mobilität….

    Die Entwicklung dürfte weniger mit „Bewegungsarmut , Faulheit“ begründet werden, sondern mit dem Trend zum Alterwerden mit seinen natürlichen Veränderungen. Markt-/Marketing-Strategen haben auch weniger die Verkehrspolitik in Städten oder besondere topographischen Vor-/Nachteile des Bodensees (Randlage von Hafenstädten) im Blickpunkt.

    Man dürfte bei der künftigen Werbung sehen, ob der Schreiber mit seiner Vermutung richtig liegt und eben nicht nur jugendliche Familien auf dem E-Bike auf Plakaten und in Spots gezeigt werden. Natürlich versteht man dann unter „Senioren“ nur „grauharige 50-Jährige“, die sich gelegentlich ans Kreuz fassen, um eine muskuläre Unbequemlichkeiten anzudeuten.

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