„10 Sekunden“ heute Abend auf Arte

Frei erfundener Film über das Leben nach der Katastrophe

Überlingen (wak) Ausgehend von der wahren Begebenheit des Flugzeugunglücks von Überlingen im Juli 2002 erzählt der Film „10 Sekunden“ die Geschichte mehrerer Menschen, die versuchen, hoch traumatisiert ein Leben nach der Katastrophe zu führen. Heute Abend um 20.15 Uhr läuft „10 Sekunden“ auf Arte. Zu sehen war der Film schon 2008 in der Überlinger „Cinegreth“. 2002 kamen in Überlingen beim Zusammenstoß eines Flugzeugs aus Baschkirien und einer DHL-Frachtmaschine 71 Menschen ums Leben. „Zehn Sekunden“ ist ein fiktiver Film. Er ist vom Flugzeugunglück von Überlingen inspiriert – aber kein Dokudrama wie der vom SWR produzierte Streifen „Flug in die Nacht“.

Eine fiktive Geschichte über das Leben danach

Nur zehn Sekunden hat Fluglotse Markus (Wolfram Koch) nicht aufgepasst. Die Folge: eine Katastrophe aus: Die Tragödie verändert auch das Leben seiner Frau Franziska (Marie Bäumer), die in eine Affäre flüchtet. Polizist Harald (Sebastian Blomberg) hat Alpträume. Erik (Filip Peeters) hat seine Familie bei dem Absturz verloren. Auch Daniela (Hannah Herzsprung) kann dem Lotsen nicht helfen. Regisseur Nicolai Rohde versucht nachzuvollziehen, welch für dramatische Folgen ein vermeidbares Flugzeugunglück für alle Beteiligten hatte.

Erzählung stimmt nicht mit tatsächlichen Ereignissen überein

Wie ergeht es Menschen, die nach einer Katastrophe zurückbleiben? Wie leben sie nach einem Schicksalsschlag, der alles verändert? Welche Wege schlagen sie ein, um sich dem Trauma zu stellen oder ihm zu entgehen? Ein kurzer Augenblick der Unachtsamkeit – zehn Sekunden nur – und nichts ist mehr so, wie es war. 83 Menschen – mehr als beim realen Unglück – sterben im Film bei der Flugzeugkatastrophe.

Foto: Filmplakat/Verleih

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