100. Sprechfunkerlehrgang für Retter im Bodenseekreis

Jubiläum bei Einsätzkräfteausbildung bei der Feuerwehr – 2.314 Lehrgangsteilnehmer ausgebildet

Friedrichshafen/Bodenseekreis (red) Vergangenen Samstag ging bei der Feuerwache Friedrichshafen der 100. Lehrgang für Feuerwehrsprechfunker im Bodenseekreis zu Ende. Seit Juni 1980 wurden insgesamt 2.314 Lehrgangsteilnehmer ausgebildet. Neben Angehörigen der Freiwilligen und Werkfeuerwehren des Landkreises lernten auch Mitglieder des THW, der Johanniter und der Rettungsleitstelle den „Guten Ton“ auf allen Frequenzen.

Retter müssen auch funken können

Das Unterrichtskonzept stützt sich auf praxisorientierte Ausbildung und beinhaltet auch einen Besuch der Rettungsleitstelle. Im praktischen Unterricht werden dem Einsatzgeschehen nachempfundene Szenarien funktechnisch abgearbeitet. Hier gerät ein unerfahrener Funker schon mal ins Schwitzen, wenn von allen Seiten Nachrichten eingehen, die bearbeitet und weitergeleitet werden müssen und so ganz nebenbei der Knigge des Funkverkehrs beachtet werden soll. Der Lehrgang endet mit einer Prüfung, die neben dem praktischen Teil einen schriftlichen Wissenstest verlangt.

Sprechfunkausbildung ist ein Muss

Seit 1980 hat sich allerdings die Wertigkeit des Lehrgangs deutlich verändert. Konnte ein Kommandant früher nach Belieben seine Feuerwehrleute zum Funklehrgang melden wie etwa zum Maschinistenlehrgang, so ist heute der Lehrgang des Sprechfunkers neben dem Truppmannlehrgang Bestandteil der Grundausbildung und Voraussetzung für alle weiteren Ausbildungsgänge. Daraus hat sich auch eine höhere Notwendigkeit ergeben, so dass jetzt mehrere Lehrgänge im Jahr angeboten werden müssen.

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