Dringender Appell an Wassersportler

Herrenloses Kajak löste am Wochenende Sucheinsatz der Polizei aus

Bodenseekreis (wak) Die Polizei bittet Besitzer von Booten und anderen Sportgeräten, die auf dem Bodensee genutzt werden, sich zu melden, wenn ein Wasserfahrzeug wie ein Kajak oder eine Jolle abhanden gekommen ist. Nur so könne ein vollkommen unnötiger Rettungs- und Polizeieinsatz verhindert werden.  Das sagte Wolfgang Hoffman, Sprecher der Polizeidirektion Fridrichshafen, am Montag. Einen solchen vermeidbaren Einsatz, der auch hohe Kosten verursacht, hatte es am Wochenende im östlichen Bodenseekreis gegeben.

Sogar Rettungshubschrauber im Einsatz

Ein herrenlos an der Argenmündung treibendes Kajak hat am Samstagabend einen Sucheinsatz der Polizei ausgelöst. Da niemand wusste, wo sich der Eigentümer des Kajaks aufhielt und ein Unfall auf der Hochwasser führenden Argen nicht ausgeschlossen werden konnte, leitete die Polizei eine Suchaktion ein, bei der auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt wurde. Gegen 20 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden, nachdem eine Polizeistreife den Besitzer des aufgefunden Kajaks wohlbehalten beim Schloss Achberg ausfindig machte.

Polizei appelliert an Wassersportler

In diesem Zusammenhang mit der unnötigen Suchaktion vom Samstag bittet die Wasserschutzpolizei ausdrücklich darum, den möglichen Verlust von Wasserfahrzeugen auf dem Bodensee oder seinen Zuflüssen unverzüglich bei der Polizei anzuzeigen. Nur so könnten unnötige und personalintensive Sucheinsätze – wie im vorliegenden Fall – nach dem Verbleib der Benutzer vermieden werden.

Andere Kajakbesitzer meldeten Verlust

Abhanden gekommen sind am selben Abend auch noch drei weitere Kajaks. Die Besitzer hatten sich in diesem Fall allerdings vorbildlich verhalten und den Verlust bei der Wasserschutzpolizei angezeigt. Bisher fehlt von drei weiteren verschwundenen Kajaks, die am Samstagabend ebenfalls im Bereich des Schlosses Achberg verloren gingen, noch jede Spur.

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