17-Jähriger bei Kressbronn vorm Ertrinken gerettet

Nächtlicher Großeinsatz von Wasserrettern erst um 3 Uhr abgebrochen

Kressbronn (wak) Wasserretter haben in der Nacht von Freitag auf Samstag, kurz nach Mitternacht einen 17-Jährigen aus dem Bodensee gerettet. Eine Frau hatte die Hilferufe des Jugendlichen gehört, der offenbar angetrunken im See badete und dabei in eine laut Polizei lebensbedrohliche Lage geriet. Bis 3 Uhr suchten Einsatzkräfte auch mit Hilfe eines Hubschraubers nach vermeintlich weiteren Vermissten. Noch unklar ist nach Auskunft der Polizei, wer die Suchaktion bezahlt.

Suche nach weiteren mutmaßlich Vermissten

Eine Zeugin aus Kressbronn hatte Hilferufe aus dem Wasser in unmittelbarer Nähe der Landestelle Kressbronn vernommen. Sofort begannen Polizei, DLRG, Feuerwehr und Wasserwacht mit einer Suchaktion. Die Besatzung des DLRG Boots Langenargen hat den 17 jährige Jugendlichen aus dem Wasser geborgen werden. Der gab zunächst an, dass sich drei bis vier weitere Personen im Wasser befinden. Zunächst war den Rettern unklar ob sich möglicherweise ein Bootsunfall ereignet hatte. Der Sucheinsatz ging deswegen weiter. Ein mit einer Wärmebildkamera ausgestatteter Polizeihubschrauber unterstützte die Suche. Insgesamt beteiligten sich 10 Boote, ein Hubschrauber und zahlreiche Beamte und Rettungskräfte an dem Einsatz. Zeitgleich überprüfte die Polizei die Angaben des Jugendlichen, der stark alkoholisiert war. Die von dem 17-Jährigen genannten Kontaktpersonen lagen aber alle in ihren Betten. Um 3 Uhr gab es Entwarnung. Der Jugendliche, der offenbar allein im See gebadet hatte, wurde stationär in das KH Tettnang aufgenommen. Es werde nun geprüft inwieweit der erhebliche Personal und Materialaufwand in Rechnung gestellt werden kann, so die Polizei.

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