22-jähriges Überlinger Brandopfer stirbt an Verletzungen

Kripo schließt vorsätzliche Brandstiftung aus – Brandhaus steht mitten in der Altstadt

Überlingen. Der 22-jährige Hausbewohner, der nach dem Brand eines Überlinger Altstadthauses in der Nacht zum Mittwoch leblos in seiner Wohnung aufgefunden und von den Rettungskräften wiederbelebt wurde, ist an seinen schweren Verletzungen gestorben. Das teilte die Polizei am Donnerstagnachmittag mit. Fest stehe mittlerweile, dass das Feuer nicht vorsätzlich gelegt worden ist.

22-Jähriger atmete im Schlaf Rauchgase ein

22 Jahre alte Mann war vermutlich im Schlaf von den in seine Wohnung dringenden Rauchgasen überrascht worden und konnte sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. Derzeit befinden sich nach Mitteilung der Polizei noch fünf Personen in stationärer Behandlung, von ihnen schwebt aber niemand in Lebensgefahr. Insgesamt waren elf Menschen verletzt worden.

Feuerwehr rettete Hausbewohner über Drehleitern

Das Feuer war in der Nacht auf Mittwoch kurz nach Mitternacht von einem Nachbarn bemerkt worden, der daraufhin die Polizei alarmierte. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte stand das 1. Obergeschoss bereits lichterloh in Flammen. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich noch mehrere Personen in den Wohnungen des Altbaus auf und mussten von der Freiwilligen Feuerwehr Überlingen über Drehleitern aus dem brennenden Haus gerettet wurden. Der Feuerwehr war es gelungen ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Altstadthäuser, die an einandergebaut sind, und somit einen Großbrand in der Altstadt zu verhindern.

Brandursache noch nicht geklärt

Wie die Ermittlungen der Kriminalpolizei Friedrichshafen bislang ergeben haben, kann eine vorsätzliche Brandstiftung als Ursache des Feuers ausgeschlossen werden. Zur Klärung der Brandursache haben die Beamten einen Brandsachverständigen eingeschaltet.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Überlingen

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