4000 Besucher bisher in der Ausstellung „Der Sturm“ in Konstanz

Konstanz. Rund 4000 Besucher habe in der Konstanzer Wessenberg-Galerie die Ausstellung „Der Sturm. Expressionistische Grafik 1910-1932“ gesehen. Diese Zahl nannten die Städtischen Museen. Wer die Ausstellung bisher verpasst hat, hat nur bis kommenden Sonntag, 25. November, die Chance, die Bilder zu sehen. Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr gibt es auch noch einmal eine allerletzte Führung. Nach Ausstellungsende werden die Exponate, 100 originale Druckgrafiken, wieder abgehängt und die Galerie gibt die Arbeiten an die Eigentümer zurück.

Spannendes Kapitel Zeit- und Kunstgeschichte

Mit seiner Zeitschrift Der Sturm (1910 – 1932) hatte Herwarth Walden maßgeblichen Anteil an der Durchsetzung des Expressionismus in Deutschland. Er propagierte aus Kunst, Literatur und Musik, was er aufregend, neu und revolutionär fand. Den Malern des Blauen Reiter wie den Brücke-Künstlern bahnte Walden den Weg. Er präsentierte expressionistische Einzelgänger und stellte Künstlerinnen aus. Er zeigte die europäischen Konstruktivisten, Kubisten und Futuristen, entdeckte Marc Chagall und schätzte den rebellischen Oskar Kokoschka. Auch zahlreiche später am Bauhaus tätige Künstler waren immer wieder vertreten.

100 Originaldruckgrafiken

Die Konstanzer Ausstellung zeigt rund hundert Originaldruckgrafiken. Dazu finden am letzten Ausstellungstag um 11 und um 15 Uhr letzte öffentliche Führungen statt.

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