550 Zeitarbeiter verlieren ihre Arbeitsstelle

Eiskalter Wind des Sparens weht bei der ZF Friedrichshafen

Friedrichshafen (wak) Die Zeitarbeiter trifft es bei der ZF zuerst und am härtesten. In Friedrichshafen werden in diesem Jahr 550 Zeitarbeiter ihre Arbeitsstelle verlieren. Die Stammbelegschaft soll dagegen eine Beschäftigungsgarantie bis 2013 erhalten. Insgesamt will der Automobilzulieferer am Standort Friedrichshafen in den kommenden drei Jahren satte 480 Millionen Euro einsparen. Allein 60 Millionen Euro pro Jahr weniger will die ZF für Personalkosten ausgeben. Das gaben die ZF-Unternehmensleitung und der Betriebsrat heute bekannt.

ZF will Millionen beim Personal sparen

Der drittgrößte deutsche Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat sich mit dem Betriebsrat auf ein millionenschweres Sparpaket geeinigt. Vorgesehen sind Arbeitszeitreduzierungen und eine befristete Kürzung übertariflicher Zulagen. Die ZF will am Standort Friedrichshafen bis 2012 die Personalausgaben um rund 60 Millionen Euro jährlich senken. In ganz Deutschland will der ZF-Konzern nachhaltig 600 Millionen Euro sparen, davon 200 Millionen Euro beim Personal.

ZF-Arbeiter arbeiten nur noch 30 Stunden

Die ZF sieht sich seit Ende 2008 offenbar mit dem größten Nachfrageeinbruch seit Ende des zweiten Weltkriegs konfrontiert. Nach Ende der Kurzarbeit, die höchstens 24 Monate dauern kann, soll die Wochenarbeitszeit von 35 auf 30 oder sogar 26 Stunden verringert werden. Zudem soll die im April 2011 fällige Tariferhöhung zunächst auf übertarifliche Zulagen angerechnet werden.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Sparpaket-fuer-ZF-article767104.html


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