Infoabend über Schweizer Atommüllager

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) informiert über Standortsuche für Tiefenlager

Konstanz (red) Das Schweizer Bundesamt für Energie (BFE) hat im November 2008 die Regionen bekannt gegeben, die für eine Endlagerung für radioaktive Abfälle in Betracht kommen. Von den vorgeschlagenen sechs Standortgebieten befinden sich die Standortgebiete Zürcher Weinland und Südranden grenznah zum Landkreis Konstanz.

Konstanzer müssen nach Bad Säckingen kommen

Das deutsche Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) wird zum Thema Suche nach einem Tiefenlager in der Schweiz über den derzeitigen Stand des Sachplanverfahrens am Dienstag, 11. Mai, um 19 Uhr im Kursaal in Bad Säckingen informieren. Zu dieser Veranstaltung lädt Landrat Frank Hämmerle auch die Bevölkerung aus dem Kreis Konstanz ein.

Deutsche überprüften Machbarkeitsstudie

Das Ministerium wird den Stand des Sachplanverfahrens mitteilen. Die von der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) vorgeschlagenen Standortgebiete wurden vom Eidgenössischen Sicherheitsinspektorat (ENSI) hinsichtlich ihrer Sicherheit und bautechnischen Machbarkeit überprüft und befürwortet. Die vom deutschen Ministerium eingesetzte Expertengruppe Schweizer Tiefenlager (ESchT) hat das Gutachten der ENSI eingehend überprüft und sich im Ergebnis der Bewertung angeschlossen. Beiden Gutachten werden vorgestellt. Nach den Vorträgen stehen die Referenten sowie ein Vertreter des BMU für eine kurze Diskussionsrunde zur Verfügung. Auch das Publikum erhält Gelegenheit, an die Referenten Fragen zu stellen.

http://www.aktuelles-bodensee.de/2010/02/28/schweizer-atomares-endmulllager-moglicherweise-bei-schaffhausen/

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