Rosgartenmuseum Konstanz über Gewürz-Import und Fernhandel

Konstanz. Feine und kostbare Gewürze haben schon im Mittelalter Konstanz erreicht. Das Haus „Zum Rosgarten“ war als Zunfthaus der Apotheker ein wichtiger Ort für den Gewürzhandel in Konstanz. Über das Kaufhaus am Hafen kamen die duftenden Kostbarkeiten in die Stadt: Muskatnuss, Pfeffer, Nelken, Paradieskörner und Weihrauch. Über Gewürze und wer sie sich leisten konnte, geht es bei einer Führung im Konstanzer Rosgartenmuseum.

Vom Mittelmeer an den Bodensee

Über das Mittelmeer kamen die Gewürze aus fernen Ländern, um hier für Gesundheit, Wohlgeschmack und Schönheit zu sorgen. Vor allem aber waren sie ein Signal für Reichtum. Die Beschaffung von Gewürzen war die Triebfeder des mittelalterlichen Fernhandels.

Sagenhafte Umschlagplätze

Die Herkunftsgebiete der exotischen Waren und die sagenhaften Umschlageplätze sollen Thema bei der Führung am Dienstag, 11. Dezember, um 17 Uhr mit der Historikerin Gudrun Schnekenburger im Rosgartenmuseum sein. Sie zeigt auch die Menschen, die in Konstanz mit den Gewürzen gehandelt haben, und es geht um diejenigen, die die kostbaren Gewürze genutzt und genossen haben.

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