Heike Schumacher zu Unrecht beschuldigt

Vom Landrat gab’s nur einmal Geld – Antrag an Stiftung war gestellt

Überlingen (wak) Jetzt ist doch alles anders. Die Aussage der Stadt, die Absage der Überlinger Kunstnacht habe nicht die Stadt wegen der Streichung ihres Zuschusses zu verantworten, sondern die private Organisatorin Heike Schumacher, weil sie es versäumt habe, einen Zuschussantrag bei der Kunst- und Kulturstiftung des Bodenseekreises zu stellen, ist falsch.

Heike Schumacher stellte Antag doch

Am Dienstagnachmittag fand die Galeristin endlich Zeit, ihre Kunstnacht-Unterlagen noch einmal genau durchzusehen. „Ich hab gerade alle meine Unterlagen gesichtet und siehe da: ich habe meinen Antrag an die Kunst- und Kulturstiftung des Bodenseekreises gestellt“, mailte sie See-Online. „Nur Herr Landrat Wölfle hat mir Geld aus den OEW Kulturmitteln bewilligt“, so Schumacher. Zwei Zuwendungen seitens des Landrats gab es nicht. Erleichtert ließ Schumacher  See-Online wissen: „Puuh, ich habe nun rein gar nichts falsch gemacht und auch nicht gepennt.“

Entschuldigung der Stadt angebracht

Eine Entschuldigung seitens der Stadt und von Stadtrat Oswald Burger dürfte jetzt fällig sein. Denn Stadt und Stadtrat hatten Heike Schumacher demnach offenbar zu Unrecht öffentlich an den Pranger gestellt. Dass zum Schluss Geld im Etat fehlte und Heike Schumacher die Kunstnacht zunächst aus finanziellen Gründen absagte, hatte also doch auch damit zu tun, dass die Stadt ihren Zuschuss ersatzlos gestrichen hatte. Nachdem Schumacher eine Zusage für OEW-Mittel von Landrat Lothar Wölfle bekommen hatte, gab es keine weitere Zusage mehr für Geld aus der Kunst- und Kulturstiftung. Entweder oder. Der Hinweis, der Antrag wäre wohlwollend behandelt worden, ist somit nicht richtig. Ihm wurde – anders als behauptet – vielmehr nicht entsprochen, wie Heike Schumacher belegen kann.

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