Absagen: Weitere Singener Kandidaten ziehen am Aschermittwoch die Notbremse

„Wochenblatt“-Podiumsdiskussion steht auf der Kippe – NPD und Reps oder SPD und Grüne

Kreis Konstanz. Die vom Singener Wochenblatt geplante Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten aller auf dem Stimmzettel stehenden Parteien, einschließlich Republikanern und NPD, steht vor der Absage. Nachdem Michael Krause (Die Linke) am Donnerstag erklärt hatte, er werde nicht teilnehmen, möchten jetzt auch SPD-Kandidat Hans-Peter Storz und der Kandidat von Bündnis90/Die Grünen, Udo Engelhardt, am Aschermittwoch nicht mehr in der Scheffelhalle aufs Podium. Das Singener „Wochenblatt“ das mehrere hundert Karten verkauft hat, hat bisher öffentlich keine Stellung bezogen.

 

Landtagskandidaten sagten zunächst zu

 

Als das Singener „Wochenblatt“ bei den Landtagskandidaten zum ersten Mal wegen der Teilnahme an einer Podiumsdiskussion telefonisch anfragte, sagten offenbar alle Kandidaten erst einmal blauäugig zu. Erst, als den Kandidaten der vier im Landtag vertretenen Parteien, also von CDU, SPD, FDP und Grünen, klar wurde, dass sie zusammen mit Rechten auf dem Podium sitzen sollten, wurde es ihnen mulmig. Die Landtagskandidaten seien dann aufeinander zugegangen, sagte Storz. Nicht nur für den SPD-Kandidaten stand von Anfang an fest: Er wollte nicht zusammen mit NPD und Republikanern auf einem Podium sitzen. Zusammen mit dem „Wochenblatt“ suchten die Podiumsteilnehmer der vier im Landtag vertretenen Parteien nach einem Kompromiss. Der öffentliche Druck nahm derweil zu.

 

Fatale Idee von zwei Podiumsrunden geboren

 

In einem Gespräch mit dem Singener „Wochenblatt“ wurde dann offenbar die Idee geboren, zwei Gesprächsrunden nacheinander stattfinden zulassen. Zuerst sollten die Kandidaten von CDU, SPD, FDP und Grünen und anschließend Linke, Piraten, ÖDP, Republikaner und NPD diskutieren. Darauf hin bezog Michael Krause als Erster klar Position. Er sagte, er wolle sich nicht an den „Katzentisch“ setzen. Übrig geblieben wären in der Runde, sollte sie nun tatsächlich noch stattfinden, nur noch Piraten, ÖDP, NPD und Republikaner. Ob diese – ohne die Kandidaten der vier im Landtag vertretenen Parteien und Michael Krause von der Linken – den Rechten argumentativ und rhetorisch ausreichend Paroli bieten und sie in einer Debatte gegebenenfalls demaskieren könnten, ist nicht sicher.

 

Letzter Ausweg fürs „Wochenblatt“ heißt Ausladung

 

Hans-Peter Storz erklärte am Freitagmittag, entweder die Vertreter von NPD und Republikanern würden doch noch ausgeladen oder er bleibe zu Hause. Das sagte Storz See-Online. Ude Engelhardt hatte zu diesem Zeitpunkt längst ebenfalls Konsequenzen gezogen. Er sagte See-Online am Freitagmittag, dass auch er nicht teilnehmen werde, wenn das Singener „Wochenblatt“ NPD und Republikaner teilnehmen lässt.

 

„Wochenblatt“ nimmt keine Stellung

 

Am Freitagnachmittag wollten sich die Kandidaten der vier Im Landtag vertretenen Parteien noch einmal über ihr weiteres möglicherweise gemeinsames Vorgehen verständigen. Nicht geäußert hat sich bisher „Wochenblatt“-Geschäftsführer Anatol Hennig öffentlich zur Frage, ob er dem Druck der Kandidaten und dem öffentlichen Druck doch noch nachgibt und die Vertreter der NPD und der Republikaner auslädt. Unbeantwortet blieb auch die Frage, ob es inzwischen auch Reaktionen anderer Parteien – wie von der ÖDP oder den Piraten – gibt und ob diese weiterhin teilnehmen möchten. Lenkt das „Wochenblatt“ nicht doch noch ein, könnte der Moderator am Ende mit den Landtagskandidaten von vier kleinen Parteien, inklusive NPD und Republikanern, womöglich alleine auf dem Podium sitzen. Gefallen würde das den zwischen 300 und 400 Besuchern des politischen Aschermittwochs sicher nicht, die sich mutmaßlich auf eine Diskussion zwischen den Kandidaten der vier im Landtag vertretenen Parteien und den Kleinen freuen.

 

Foto: Thomas Max Müller PIXELIO www.pixelio.de

 

50 Kommentare to “Absagen: Weitere Singener Kandidaten ziehen am Aschermittwoch die Notbremse”

  1. Lothar Herzog
    4. März 2011 at 16:42 #

    Also ich bin froh das ich nicht vom Vertreter des ÖKO –
    Wunderlandes auf meine Umeltsünden angesprochen
    werde.
    Meinen Informationen sind doch die Gesalbten von den
    Grünen ,Verfechter der Gesamtschule die ganztages unsere
    Kinder indoktrinieren will.
    Aber hier hätte die Glaubwürdigkeit zugeschlagen. Für die
    Gesamtschule sein, aber seine Kinder auf die Waldorfschule
    schicken.

  2. Popele
    4. März 2011 at 18:00 #

    Was für eine „Not“ war denn da, daß jetzt gewisse Leute eine „Notbremse“ ziehen müssen? Also die einzige Not, die ich erkennen kann, ist absoluter Demokratienotstand. Eine kleine Gruppe linker Organisationen hetzt gegen unliebsame Diskussionsteilnehmer, diffamiert den Veranstalter, droht unverholen und reibt sich nun die Hände: Eine Diskussion findet nicht statt, der interessierte Bürger guckt in die Röhre!

    Wahrlich ein feines Verständnis von Demokratie!

    Es gibt in diesem Land nicht nur Organisationen, die sowas ungeniert anzetteln, sondern auch noch eine Bevölkerung, die sich sowas anscheinend gefallen lässt. Aber wirklich? Denn die letzten Fälle derartiger Hetze gingen ja immer nach hinten los. Siehe die Causa Sarrazin. Bleibt nur zu hoffen, daß den beteiligten Gewerkschaften, Organisationen und der Linkspartei die Mitglieder davon laufen und gerade dort nicht die Wahlkreuze gesetzt werden, wo unverholen gegen demokratischen Anstand verstoßen wird.

    Unser Land braucht aufrechte Demokraten, keine Demagogen und Volkserzieher! Wenn die Linkspartei dieser Veranstaltung fern bleiben will – bitteschön. Ich würde sie nicht vermissen. Aber ich hoffe doch, daß die verbleibenden Teilnehmer Rückrat zeigen und nicht den Befehlen der linken Hetzer folgen und sich dem demokratischen Meinungsbildungsprozess stellen. Welche Antworten haben die etablierten Parteien auf die Fragen der Wähler? Was sagen die kleinen Parteien? Aber um das herauszufinden, müsste dann schon ein Diskussionsabend stattfinden. Oder es bleibt halt dann doch nur der Wahl-O-Mat.

  3. Lothar Herzog
    4. März 2011 at 18:24 #

    Es gibt nur einen Vorteil. Die Träumer können uns nichts
    von der “ Sozialen Gerechtigkeit “ erzählen.
    Nochmals zur Erinnerung. Ein Zitat von Voltaiare: Du magst
    verdammt sein für was Du sagst, aber ich werde mein Leben
    dafür einsetzen, das Du es sagen kannst.
    Mehr ist doch nicht hinzuzufügen.
    Mir ist bekannt geworden das damals als die Republikaner
    gegründet worden sind, eine Versammlung in Zizenhausen
    gestört wurde und von aussen Steine in die Fenster hinein
    geworfen wurden.
    Das ist wahre Demokratie. Erst wenn die Roten, Grünen und
    die Dunkelroten an der Macht sind ist Ruhe. Friedhofsruhe.

  4. Daniel
    4. März 2011 at 19:03 #

    Das ist linkes Demokratieverständnis im 21.Jhd.! Meine Güte, immerhin sind NPD und auch die Reps genauso demokratisch legitimiert, wie alle anderen Parteien. Dann lasst diese linken Hetzer eben draußen. Die wollen unsere Demokratie beseitigen, nur merkt es keiner. Man muss sich meiner Meinung nach mit allen kandidierenden Parteien beschäftigen. Von Links bis Rechts. Das ist (wäre) wahre Demokratie!!!!!!

  5. KK
    4. März 2011 at 22:19 #

    Die Reaktionen der Grünen, SPD und der Linken sind der einzige richtige Umgang mit diesen unverholenen Rassisten, Rechtspopulisten und Geschichtsrevisionisten. Ihnen überhaupt eine Plattform für ihre menschenverachtende Demagogik zu bieten ist das eigentliche Problem an der ganzen Aktion.

    Gehard Schröder sprach einmal vom „Aufstand der Anständigen“. Genau das geschieht hier und es ist nicht nur richtig, sondern auch nötig. Nationalsozialisten als legitime Mitglieder des gesellschaftlich-demokratischen Prozesses zu dulden wäre eine Ungeheuerlichkeit.

    Und Nazis mit Voltaire zu verteidigen ist nur der erbärmliche Versuch seinem eigenen latenten Rassismus einen bildungsbürgerlichen Anstrich zu verpassen. Ein Philosoph und Befürworter der offenen Gesellschaft wie Voltaire würde sich im Grabe umdrehen!

    Karl Popper hat einmal gesagt: „Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren“.

  6. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 08:55 #

    Ich möchte wieder den Geruch der Freiheit riechen können.
    Ich möchte nicht mehr unter der Knute der Sozialromantiker
    leben.
    Freiheit heist für mich auch die Abschaffung des sozialen
    Wunderlandes das nur immer mit „Neuen“ Schulden finanziert
    wird.
    Neue Demokraten braucht das Land.

  7. WE
    5. März 2011 at 10:06 #

    Das ist ein absolut undemokratisches Verhalten. Die Wahlen werden ja schließlich auch nicht abgesagt, weil einige von ihren Konkurrenten unerwünschte Teilnehmer auf dem Stimmzettel stehen!

    Wer sich der Diskussion nicht stellen mag, den würde ich erst recht nicht wählen!

  8. Bruno Neidhart
    5. März 2011 at 10:06 #

    Grundsätzlich steht es jedem privaten Veranstalter einer „Politshow“ frei, wen er
    dazu einlädt. Selbst „Öffentlich-Rechtliche“ haben da einen gewissen Spielraum, wie man täglich hören/lesen/sehen kann. Grund zur Aufregung besteht da also nur bedingt. Ich meine, es ist sinnvoller, sich einer Diskussion kräftig zu stellen, als zu schmollen, oder gar im Vorfeld den „Scheinheiligen“ zu markieren, um künstlich auf sich – oder eine Partei – aufmerksam machen zu wollen! Bei politischen Diskussionen kommt es besonders auf eine geschickte, neutrale Moderation an, um aus dem Kräftespiel der Parteien den Zuhörern (und den kommentierenden Pressevertretern!) Wirklichkeit versus Unwirklichkeit widerspiegeln zu können. Das ist immer ein „Vabanque-Spiel“ und oft nicht „lupenrein“ dazustellen. Und schliesslich kennen wir die vielen „Nullsummenspiele und -Inszenierungen““ aus dem Fernsehen als fast programmatisches Streben um Ausgeglichenheit – kurz vor dem gemeinsamen Bier! Schlechter kann es in Singen nicht werden.

  9. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 10:52 #

    Rote – Grüne und Edelkommunisten sitzen im selben Boot.
    Sie wollen wieder mal am Rad drehen.
    Wenn hier in einem Atemzug Gerhard Schröder und der Aufstand
    der Anständigen genannt wird leben wir in einem traurigen Land.
    Ihr wollt hier die Macht. Um das geht es. Nur um das.
    Ihr wollt uns Euer Verständnis von Sozialismus und Demokratie
    überstülpen.
    Ich aber will frei sein und nicht in einem Glashaus leben. Zu Ihrer
    Information. Jeder Deutsche hat das Recht sich ohne Waffen frei
    zu versammeln.
    Wollen Sie eigentlich alle Rechte aushebeln. Die Wiedervereinigung
    haben wir doch nicht gemacht um eine DDR II zu installieren.

  10. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 10:56 #

    KK. Zu Ihrer Informaiton.
    Der Herr Voltaire dreht sich nicht im Grab herum. Der wirbelt
    gerade als er Ihren Kommentar gelesen hat.
    Na dann haltet Ihr Euren Volkskonkress halt in Moskau ab.

  11. db
    5. März 2011 at 12:17 #

    Einer Partei ein Podium zu bieten, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird, gehört sicherlich nicht zu den Grunderfordernissen an eine Veranstaltung für demokratisch gesinnte Bürger. Und alle Parteien „von links bis rechts“ auf einem Podium aufzuführen ist doch organisatorisch kaum zu machen; wie viel Redezeit würde denn dann jeder Parteienvertreter bekommen? Nein – dass sie mit Rechtsextremisten nicht auf einem Podium sitzen wollen hat nichts mit Scheinheiligkeit zu tun, sondern ehrt die Kandidaten, und daran ändert auch das platte Gesülze über die kommunistische Bedrohung von einigen Kommentatoren hier nichts.

    Auch die Feinde der Demokratie genießen die gleichen bürgerlichen Freiheitsrechte wie wir alle. Darüber hinaus ist man es ihnen aber nicht schuldig, ihre antidemokratischen Bestrebungen in irgendeiner Weise zu fördern.

  12. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 12:29 #

    Reden Sie hier doch nicht das hohe Lied der Demokratie.
    Es steht Ihnen doch frei die Bolschewisten zu wählen. Für
    wie blöd haltet ihr eigentlich den normalen Bürger.

    Wer wird denn beobachtet? Es sind die Linken. Ob es Ihnen
    passt oder nicht. Für mich sind das Kommunisten.

    Es war aber schon immer so das man unliebsame Bürger und
    deren Kommentare verunflimpft.

    Sie können von Ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Ich mache
    von dem Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch. Ob Ihnen
    das passt oder nicht.

  13. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 12:30 #

    >verunglimpft<

  14. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 13:02 #

    Alles was nicht links wählt: ist
    – rechtsextrem
    – faschistisch
    – usw.
    Merkt ihr denn nichts. Hier soll unter dem Deckmantel der
    Demokratie eine neue Menschart gezüchtet werden.
    Der „demokratieresistente“ gehirngesteuerte Hybride Marx 1

  15. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 13:10 #

    Platte Gesülze. So kann auch nur einer daherreden, der noch
    nicht mit diesen Gestalten zu tun hatte.
    Ich habe am 17. Juni 1953 die Roten Horden in meiner Heimat-
    Stadt einmarschieren sehen und musste dann mit ansehen wie
    Aufständische niedergemacht und anschließend eingesperrt
    wurden.

  16. Bruno Neidhart
    5. März 2011 at 18:10 #

    Sehr geehrter Herr Lothar Herzog: Man kann ja ihre Aufgeregtheit in bestimmten Punkten verstehen, Ihre ganz persönlichen Ansichten, gar – wenn es so sein sollte – Ihre persönliche Betroffenheit. Aber müssen Sie denn wirklich alles mitteilen, was Ihnen zu einem Thema flüchtig gerade mal so einfällt? Mit mehr Sachlichkeit kommt man immer weiter, mit weniger persönlich beleidigenden Einlassungen selbstverständlich obendrein.

  17. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 18:39 #

    Herr Neidhart!
    Ich bitte Sie jetzt inständigst Ihren Senf irgendwo anders zu
    verbreiten. Wer wird denn hier laufend angegriffen? Auch von
    Ihrer Seite kamen schon Zensurbitten.
    Hier geht es nicht um Aufgeregtheiten. Hier geht es um andere
    Prioritäten.
    Sie mahnen Sachlichkeit an? Überlegen Sie doch mal was Sie hier
    schon alles geschrieben haben.
    Oder brauchen Sie Tebonin?

  18. Weißwurst
    5. März 2011 at 19:49 #

    Herr Neidhart hat die weit verbreitete Art der Argumentation, wie sie uns durch die 68er sozialisierten Belehrer und von Anhängern gewisser politischer Strömungen ständig vorgelebt wird, verinnerlicht: Haste keine Argumente oder ist dir das Thema unangenehm oder zu sehr realitätsbezogen, begib Dich auf die persönliche Ebene und diffamiere, was das Zeug hält. Lenke ab und zünde Nebelkerzen. Dann biste fein raus und alle glauben, daß Du tatsächlich was zur Diskussion beigetragen hast. Und dann kannste dir mit überlegenem Gefühl selber auf die Schulter klopfen.

    Außer persönlichen Beleidigungen hat Herr Neidhart hier leider nichts mitzuteilen. Bravo.

  19. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 22:30 #

    Herr Neidhart. Eine Frage. Sind Sie Schweizer. Das würde einiges
    hier erklären.
    Bitte kurz mitteilen.

  20. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 22:37 #

    Was ich nicht begreifen kann, was mich in einen Abgrund
    betrübter Ratlosigkeit stürzt ist die Frage, wie und warum
    so viele mit den Fakten vertraute Deutschen und soviele
    deutsche Politiker wissentliche, methodisch und auf gerade
    zu zynische Weise die Opferung eines Deutschlands zulässt?

  21. Hinterwäldler
    6. März 2011 at 10:02 #

    Nur einen kleinen Einwurf habe ich noch.

    In der Onlineausgabe des über allen Verdacht erhabenen „Tagesspiegel“ fanden wir am 15.09.2010 eine 20-seitige ausführliche Statistik unter dem Thema: „Tödlicher Hass: 137 Todesopfer rechter Gewalt“. Die Adresse ist http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/137-todesopfer-rechter-gewalt/1934424.html

    Das ist einer der entschiedenen Gründe, weshalb ich ausdrücklich hinter den Forderungen der demokratischen Parteien stehe.

  22. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 10:13 #

    Nr. 21
    Dieser Einwand ist sicherlich berechtigt wenn er so stimmt.
    Der Tagesspiegel ist ein Propagandainstrument der Linken.
    Es wird sich sogar gerühmt wieviel Genossen beteiligt sind.
    Ich für meinen Teil lehne Gewalt in der politischen Auseinander-
    setzung strikt ab.
    Ich gebe aber zu bedenken. Wenn ich nicht mit meinen Argumenten
    weiterkomme und überall auf Widerstand stoße, dann habe
    ich das Recht verwirkt radikal zu werden.
    Dann muss ich mich entweder geschlagen geben oder die
    Argumente der anderen Seite mal durchlesen.
    So schlecht sind die Argumente von uns nicht. Wir wollen die
    Freiheit. Ohne irgendeine Art von Instruktion einer Ideologie.
    Natürlich ist es einfach irgndwelchen Parolen hinter her zu
    laufen.
    In einer selbstbestimmten Demokratie ist es wesentlich
    schwieriger. Natürlich sollte sich nicht jeden Tag in Frage
    stellen. Aber seinen Standpunkt ab un dzu mal überdenken
    wäre angebracht. Sie sehen also. Gelebte Demokratie ist
    doch wesentlich schwierigen wie von oben verordneten
    Richtungen zu jubeln.

  23. Bruno Neidhart
    6. März 2011 at 10:43 #

    Wenn jemand schreibt: „Der Tagesspiegel ist ein Propagandainstrument der Linken“, hat er von der Presselandschaft in Deutschland nicht viel Ahnung oder hat da einfach etwas verwechselt. Unser Sohn in Berlin wäre entsprechend ein „Linker“, liest er das (Holtzbrinck-) Blatt doch täglich (u.a.). Sowas darf man wohl schon feststellen, ohne gleich wieder schrecklich anzuecken!

  24. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 10:51 #

    Ich muss meine Aussage revidieren. Ich meinte mit meinen
    Erläuterungen eine andere Zeitung.
    Trotzdem bin ich gegen Gewalt bei politischen Auseinandersetzungen egal ob von rechts oder einer anderen
    Coleur.

  25. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 10:57 #

    Bei der Zeitung „DER TAGESSPIEGEL“ kommentiert auch eine
    Frau Andrea Dernnbach.
    Nun weis ich Sie und Ihren Sohn einzuschätzen. Jetzt verstehe
    ich so manches. Schönen Sonntag noch Sie Guter Mensch.

  26. Bruno Neidhart
    6. März 2011 at 12:23 #

    Lieber Herr Herzog: Das sieht ja ganz nach „Sippenhaft“ aus! Hatten wir das nicht schon mal?

  27. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 12:44 #

    Herzallerliebster Herr Neidhart!
    Sie können nicht mehr reflektieren. Ihr Reflektor ist defekt.
    Bitte, senden Sie diesen an die Frau Dernbach.
    Diese Dame kann Ihn wieder geradbiegen.
    Wortglauberei ist das was Sie hier betreiben. Ich muss deie
    Zeitung „Der Tagesspiegel“ leider als einseitig in seiner
    Berichterstattung kennzeichnen. Lesen Sie noch andere
    Zeitschriften?
    Vielleicht die Süddeutsche Zeitverschwendung?

  28. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 13:00 #

    Vor Jahren hatten wir in Bayern einen Problembären namens
    Bruno.
    Jetzt haben wir auch noch einen Problemkommentator namens
    Bruno.
    Ich find das köstlich.

  29. Hinterwäldler
    6. März 2011 at 13:15 #

    @Bruno: Bitte nehme zur Kenntnis, das jeder Zeitungsleser, der keine Zeitung aus dem Haus auf der Berliner A.-Springer-Strasse liest, nur ein rosa-roter oder sogar tief-roter hirnrissiger Altkommunist mit Stasi-Vergangenheit sein kann. Erfreulich zu lesen, in welche Schublade du eingeordnet wurdest.

    Mit freundlichen Grüßen
    der hinterwäldler

  30. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 13:27 #

    Tiefer kann die Qualität der Kommentatoren nicht sinken.
    In wieviele Schubladen wurde ich hier schon gesteckt. Und
    nun versuchen einige hier sich etwas zusmmenzudichten.
    Das ist es was Euch so sympathisch macht.
    Schreibt Ihr dann in Zukunft unter dem Pseudonym:
    Bruno Hinterwälder?

  31. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 13:51 #

    Nun hat endlich stattgefunden was ich schon lange vermutet haben.
    Grün und Rot.
    Herzlichen Glückwunsch.

  32. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 13:53 #

    Die Kommentatorin des Tagesspiegels ist mir noch gut meiner
    Erinnerung haftend.
    Was die nicht ein Trara aufgeführt wegen dem schrecklichen
    Mord an der Ägypterin Marwa. Als wenn alle Deutschen mit
    diese Tat etwas zu tun haben.
    Wo wird denn über die christlichen Kopten berichtet? Die sind
    ganz schön unter Druck durch die Islamisten.
    Da schreibt man nicht seitenlang. Heuchelei.

  33. Bruno Neidhart
    6. März 2011 at 14:15 #

    Man sollte sich wiedermal vergewissern, um welchen schlichten Presseartikel es sich handelt, um den herum von einigen Leserbriefschreibern versucht wird, ihr ganz persönliches „Süppchen“ zu kochen! Man kann leider nicht an jedem Schicksal teilnehmen.

  34. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 15:25 #

    Ich musste meinen Charakter nicht bei E – Bay ersteigern!
    Diese Anbiederei vom Kursachsen ist widerlich.

  35. KK
    6. März 2011 at 16:04 #

    Herr Herzog…

    Ja genau. Wir halten unseren Politkongress in Moskau ab… und sie ihren dann in der Wolfschanze.

  36. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 18:50 #

    Und ewig grunzt das Murmeltier. Immer diese Nazi – Scheisse.
    Habt Ihr Bolschewiken denn keine vernünftigen Argumente?

  37. Lothar Herzog
    6. März 2011 at 19:45 #

    Beachtliche Stärke hat die Kommunistische Untergrundarmee
    hier am Bodensee.
    Nächstes Jahr marschiert Ihr doch sicherlich am 1. März zu
    Ehren der NVA?

  38. Fox
    6. März 2011 at 23:04 #

    Lothar,

    die DDR und der ehem. Ostblock hatte mit Sozialismus und Kommunismus so viel zu tun wie Du mit Aufklärung: Herzlich wenig.

    Deine synonyme Benutzung der Begriffe Kommunismus und Sozialismus zeigt, dass Du dich mit der Materie NIE ernsthaft auseinandergesetzt hast.

    Du sprichst den 17. Juni an? Ein gewisser Bertolt Brecht hat das Vorgehen der Roten Armee scharf kritiesiert. Ein gewisser Herr Brecht war Kommunist.

    Hast Du Dich schonmal auf Einstein positiv bezogen? Der war zufällig Sozialist und hatte wegen seiner Sympathie zur UdSSR in seinem US-Exil Probleme.

    Nach der Wende gab es genug Leute im Osten, die sagten, dass das, was sie jetzt seit der Wiedervereinigung haben, auch nicht das ist, wofür sie 1989 auf die Straße gingen und das meinen diese Leute auch und gerade in demokratischer Hinsicht. (Spar dir eine belehrende Textpassage, ich komme selber aus dem Osten – und vor allem spar dir ein „warum bist du denn dann hier am Bodensee?“)

    Zu Ehren der NVA würde ich nie maschieren. Es ist alles andere als fortschrittlich oder sozialistisch, Leute an Grenzen aufzuhalten und auf sie zu schießen. Genauso wird aber auch an anderen Grenzen geschossen oder es werden Leute aufgehalten, in ein anderes Land zu kommen. Dass Afrikanerinnen und Afrikaner derzeit im Mittelmeer sterben auf der Flucht in ein hoffentlich besseres Leben, kümmert kaum jemanden in der angeblich so fortschrittlichen Festung Europa.

    Also: Geh mal davon aus, dass Sozialistinnen, Sozialisten, Kommunistinnen und Kommunisten sich entwickelt haben.

  39. Lothar Herzog
    7. März 2011 at 09:15 #

    Wer hat denn diese unselige Dabatte losgetreten. War es nicht
    die Frau Lötzsch?
    Selten so eine Wahrheitsverdrehung gelesen. Der Gipfel wäre
    wenn Sie jetzt noch schreiben das es die DDR in Ihrer gewesenen
    Form nie gegeben hätte.
    Sie bleiben in Ihrer Denke Kommunisten. Ob sie sich jetzt
    Sozialisten oder anders nennen.

  40. Hinterwäldler
    7. März 2011 at 09:42 #

    Bitte Herr Herzog

    Ist es ihnen möglich wenigstens einmal in einem zusammenhängenden Text zu schreiben. In diesem Blog zählt nicht wie in einigen Foren die Anzahl der Postings um Ansehen zu erheischen, sondern deren Qualität. Die von ihnen praktizierte Unkultur nennt sich im Internet ganz einfach und simpel: TROLLEN

    Nachzulesen in http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29

    Heiliger Binary, einer muss es dir ja mal sagen.
    der hinterwäldler

  41. Lothar Herzog
    7. März 2011 at 09:46 #

    Heiliger Hinterwälder. Und wieder machen Sie Ihrem Namen alle
    Ehre.
    Wer hat denn immer sehr aggressiv hier argumentiert? Und noch
    zu Ihrer Information. Wir waren noch nie beim Du.
    Es ist mir schon klar. Wenn jemand eure Argumentationskreise
    stört ist er ein …
    Ach was solls. Bis zum nächsten mal.

  42. Fox
    7. März 2011 at 10:02 #

    Ich habe nicht geschrieben, dass es die „DDR in ihrer gewesenen Form nie gegeben hätte.“ Ich habe genauso wie DU (dass Du das erkannt hast, bezweifle ich stark) geschrieben, dass die DDR-Staatsführung am z.B. 17. Juni etwas grundfalsches gemacht hat. Aber da verhalten sich auch existierende europäische Staaten zunehmend rückschrittlicher auf dem Gebiet des Demonstrationsrechts.

    Für Dich ist Sozialismus=Kommunismus=Diktatur=Stasi=SED=DDR=UdSSR=Moskau.

    Dass manche Leute etwas völlig anderes (nämlich etwas pazifistisches, humanistisches, emanzipatorisches und basisdemokratisches) mit Kommunismus meinen könnten, ist für Dich unvorstellbar, stimmts?

    Erst lesen, dann denken, dann schreiben. Aber da rede ich wohl bei Dir gegen eine Wand.

  43. Mäschgerle
    7. März 2011 at 10:12 #

    Fox: Sozialismus ist Enteignung, Staatsverschuldung, Staatsbankrott, Gedankendiktatur und die Schaffung von millionenfach Abhängiger staatlicher Alimentierung.

  44. Lothar Herzog
    7. März 2011 at 10:19 #

    Bleiben sie bei Ihrer Meinung. Ich nenne Kommunismus nicht
    in einem Atemzug mit dem was Sie oben geschrieben haben.
    Ich mache jetzt nicht weiter. Ich habe Schreibverbot von dem
    Hinterwälder bekommen.
    Ist dies auch gelebter Kommunsimus.
    Wisst Ihr eigentlich was Ihr hier ablasst?

  45. Lothar Herzog
    7. März 2011 at 10:36 #

    Lieber Fox. Ihr Geschlecht kenne ich nicht.
    Sie haben mich überzeugt. Ich sitze hier am Schreibtisch zu
    Tränen gerührt. Wirklich.
    Wie konnte ich so schlimm über den Kommunismus denken.

    Ich sehe jetzt auch das der Kommunismus mit Pazifismus, der
    Emanzipation, dem Humanismus und der Basisdemokrtie sehr
    vergleichbar ist.

    Bitte, senden Sie mir die Aufnahmeanträge für diese Partei.

  46. Ottobauer
    7. März 2011 at 11:15 #

    Kann man diesen total bekloppten Herzog nicht abstellen? Der hat doch voll was an der Waffel. Dummheit und Fanatismus kommen aus einem Stall und fressen aus einem Trog, Volksgenosse Herzog!

  47. Alles Knallköppe
    7. März 2011 at 11:38 #

    Die Beschimpfung bestimmter Kommentatoren hier und der Schrei nach Zensur zeigt, wie wenig demokratisches Verständnis hier herrscht. Genau die gleiche Hysterie hat bisher in jeder Dikatur letztendlich zur Verfolgung, Folter und Tötung mißliebiger Personen geführt.

  48. wak
    7. März 2011 at 13:54 #

    See-Online lässt nicht zu, dass die NPD auf dem Blog rechte Parole verbreitet. Wer meint, Integrationspolitik sei menschenfeindlich ist hier falsch.

  49. Lothar Herzog
    7. März 2011 at 17:56 #

    Hoffentlich ist bei manchen hier der Schaum vor dem Mund rot.

  50. Lothar Herzog
    7. März 2011 at 18:27 #

    Eine Bevölkerung die ca. 40 Jahre von einer Diktatur und Atheismus
    indoktriniert worden ist muss Demokratie noch lernen.
    Der Lernprozess dauert jetzt schon ca. 20 Jahre. Also ich denke, das
    man in 21 Jahren Demokratie lernen kann und nicht nur einfach so
    rumproleten muss.
    Demokratie tut halt manchmal weh. Gell ihr linken Socken.

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