Akustik im Konstanzer Konzil & Altlasten auf Klein Venedig

Informationen für Konzertfreunde und ehemalige Konzerthausgegner

Konstanz (wak) Der Technische und Umwelt-Ausschuss (TUA) des Konstanzer Gemeinderats tagt am Mittwoch, 14. Juli. Zwei Themen, die sowohl ehemalige Konzerthausbefürworter als auch Gegner interessieren könnten, stehen auf der Tagesordnung.

Konzerttauglichkeit des Konzils

So geht es um die Verbesserung der Akustik im Konzil-Gebäude durch die Sanierung und den Umbau. Da die Konstanzer in einem Bürgerentscheid den Neubau eines Konzert- und Kongresshauses auf dem Areal Klein Venedig ablehnten, muss die Südwestdeutsche Philharmonie auch in den kommenden Jahren im ehemaligen Lagerhaus konzertieren. Konzertbesucher finden diese Situation unerträglich.

Landratsamt über Altlasten auf Klein Venedig

In derselben Sitzung berichtet das Landratsamt Konstanz dann über die Altlastenbeseitigung auf „Klein Venedig“. Es gibt zum Thema Altlasten einen mündlichen Bericht des Landratsamtes. Günther Schäfer, Specher der ehemaligen Bürgerinitiative „Nein-zu-Klein-Venedig“ hatte beim Konstanzer Baudezernat wegen des laut Schäfer mit Polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen PAK belasteten Deponieabwassers nachgefragt. Bürgermeister Kurt Werner hatte darauf hin in einem Brief an Schäfer erklärt, er habe die Anfrage der Bürgerinitiative an das Landtratsamt weiter geleitet. Polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen PAK sind krebserregend. Die Sitzung des TUA beginnt um 16 Uhr. Ebenfalls morgen Abend plant die ehemalige Bürgerinitiative Nein-zu-Klein-Venedig ein weiteres Treffen. Es findet im Hotel Zeppelin statt und beginnt um 19.30 Uhr. Die Initiative informiert Interessierte außerdem weiterhin auf ihrer Website.

Ein Kommentar to “Akustik im Konstanzer Konzil & Altlasten auf Klein Venedig”

  1. Fenedig
    14. Juli 2010 at 09:52 #

    Es macht wenig Sinn, einen im Prinzip für Konzerte untauglichen „Säulensaal“ nochmals „konzertant“ sanieren zu wollen. Sinnvoller wäre es, jetzt das alte Lagergebäude für zukünftig andere Aufgaben vorzubereiten. Dazu gibt es eine Fülle zweckdienlicher Möglichkeiten. Nach der „Schmach der Niederlage“ sollten Konstanzer Konzertkulturinteressierte ohne Zögern eine machbare, neue Lösung erarbeiten Ob diese nun städtisch, halbprivat oder privat zu realisieren ist, kann eine breitgefächerte Evaluation aufzeigen. Warum soll Konstanz kein eigentliches Konzerthaus in seinen Mauern ausweisen können? Auch Kulturanstrengungen bedeuten Vertrauen in die Zukunft.

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