Am Donnerstagabend Premiere von „Transfer“ im Konstanzer Zebra-Kino

Minimalistisches Science Fiction Drama über Neu-Kolonialismus – Zu Gast Regisseur Damir Lukacevic

Konstanz. „Transfer“, ein minimalistisches Sci-Fi-Drama, das eine außergewöhnlich Geschichte erzählt und teilweise am Bodensee entstanden ist, hat am Donnerstagabend, 22. Dezember, im Konstanzer Zebra-Kino Premiere. Zur Konstanzer Premiere von „Transfer“ eingeladen hat das Kino Regisseur Damir Lukacevic und die Darstellerin Jeanette Hain (bekannt aus „Der Vorleser“).

Filmgespräch mit Regisseur Damir Lukacevic

Morgen Abend um 20 empfängt das Zebra Kino Konstanz ganz besonderen Besuch. Zur Konstanzer Premiere von „Transfer“ werden Regisseur Damir Lukacevic und die Darstellerin Jeanette Hain zu Gast sein. Nicht nur weil Teile des Films am Bodensee gedreht wurden, freut sich das Kino auf „interessante Einblicke in die Entwicklung und Produktion des Filmes“, heißt es in einer Ankündigung.

Ethische Fragen wühlen Kritiker auf

In „Transfer“ geht es um das alte und kranke Ehepaar Hermann und Anna. Sie haben alles Geld der Welt, aber keine Zeit mehr zum Leben. Eine Firma bietet ihnen eine revolutionäre Lösung: ein junger, gesunder Köper zur Untermiete. Während der Schlafenszeit können die Wirtsköper ihren eigenen Dingen nachgehen und tagsüber bieten sie den alten Seelen ein neues Zuhause. Ein Wunder der Wissenschaft und der modernen Medizin. Verlockend. Die beiden lassen sich auf das Experiment ein und finden sich in zwei schönen jungen, afrikanischen Wirtsköpern wieder.Alles scheint perfekt. Doch die Persönlichkeiten der gekauften Körper erwachen jede Nacht für wenige Stunden und sind über ihr Schicksal entsetzt. Als sie ein Kind erwarten, planen sie die Flucht – ein auswegloses Unterfangen.

Kopfkino von besonderer Intensität

Transfer ist „minimalistische Science Fiction“, die unter die Haut geht. Dabei verzichtet Regisseur Damir Lukacevic auf Effekthascherei und legt stattdessen den Finger auf die Fragen, die philosophisch und moralisch höchst brisant sind, heißt es in einer Vorankündigung des Zebra-Kinos. Menschenleben werden zur Handelsware und der Neokollonialismus in Afrika entfaltet neue Dimensionen. Ein Kopfkino von besonderer Intensität – so das Konstanzer Kino. „So ist Transfer aktuell und kritisch, ohne große Aufregung und dennoch mit besonderer Klarheit.“

Filmkritik: http://www.kino-zeit.de/filme/transfer und http://www.kino.de/kinofilm/transfer/107098

 

 

 

 

 

Trailer: httpv://youtu.be/cvkG_dKB630

Foto: Zabra-Kino, Dreharbeiten am Bodensee und ein Szenenfoto.

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