Am Freitag eröffnet Till Seiler Wahlkreisbüro in Konstanz

Streitbarer grüner Bundestagsabgeordneter lädt zum persönlichen Austausch

Konstanz. Der grüne Bundestagsabgeordnete Till Seiler eröffnet am Freitag, 16. September, sein Wahlkreisbüro in der Conrad-Gröber-Straße 6 in Konstanz. Der streitbare Bundestagsabgeordnete stellt sich im persönlicheh Gespräch der Diskussion.

Streitbarer Konstanzer grüner Abgeordneter

Noch nie hat ein Bundestagsabgeordneter aus Konstanz schon in den ersten Wochen für so viel Wirbel gesorgt. Seiler überraschte die Konstanzer mit dem Hinweis, dass er die B 33 Planung für überdimensioniert hält. Wegen des geplanten Ausbaus der überlasteten Bundesstraße geriet der Grüne Seiler in Konflikt mit dem grünen Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank. Wenige Tage später empörte sich die Konstanzer Tageszeitung über eine ironische Aussage, die Seiler in einer Abizeitung gemacht hatte. Die Tageszeitung skandalisierte eine Antwort Seilers, der sinngemäß gesagt hatte, dass er, wenn er kein Pazifist wäre, vorschlagen würde, widerborstige Schüler zu erschießen. Anstoss genommen haben konservative Konstanzer auch noch daran, dass Seiler das Aktionsbündnis Freiburg ohne Papst unterstützt. Die CDU-Fraktion des Konstanzer Gemeinderats schrieb deswegen sogar einen Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann – auf die Antwort warten die konservativen Konstanzer noch.

Termin: Freitag,  16. September, ab 17 Uhr in der Conrad-Gröber-Straße 6 in Konstanz.

Ein Kommentar to “Am Freitag eröffnet Till Seiler Wahlkreisbüro in Konstanz”

  1. Peter Schmidt
    16. September 2011 at 15:04 #

    „Streit, auch Zank, Zwist, Zwietracht, Hader, ist das offene Austragen einer Meinungsverschiedenheit zwischen zwei oder mehreren Akteuren, Personen, Gruppen oder auch Parteien (Politische Partei, Partei in einem Rechtsstreit, Kriegspartei), die nicht immer offenkundig und nicht notwendigerweise stets feindselig sein muss.“ – soweit aus Wikipedia.

    Streitbar ist der Mann doch nicht wirklich; er streitet doch nicht. Er ist einfach nur unorganisiert und versucht über seine Nicht-Themen eine Fokussierung zu erlangen, die den Ansprüchen eines Parlamentariers nicht genügt. Seine Ergüsse sind zumeist peinlich und zeugen wenig von dem eines Repräsentanten und Mitglied des Deutschen Bundestages.

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