Am Tag nach der Takeda Entscheidung Entsetzen in Konstanz

Auch Landrat Frank Hämmerle und Minister Peter Friedrich wollen an Kundgebung am Dienstag teilnehmen

Landrat Frank Hämmerle will Nycomed Mitarbeitern helfenKonstanz. Auch am Tag, nachdem Takeda die Entscheidung bekannt gegeben hat, 700 Stellen in Konstanz zu streichen, herrscht blankes Entsetzen. Neun Politiker aus dem Kreis Konstanz, unter ihnen Landrat Frank Hämmerle und Landesminister Peter Friedrich, alle Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie die Oberbürgermeister von Konstanz und Singen, Horst Frank und Oliver Ehret, ziehen an einem Strang. Sie alle möchten nach Aussage von Frank Hämmere auch an der Protestkundgebung am kommenden Dienstag, 24. Januar, in Konstanz teilnehmen.

Politiker sprechen von Kurzsichtigkeit

Die Politiker aus der Region bezeichneten die Takeda-Pläne als „enttäuschen und kurzsichtig“. Weiter heißt es, Nycomed sein einer größten Arbeitgeber in der Region. Als Mitglied des Netzwerks „Biolago“ sei Nycomed ein starker Partner. Das Unternehmen habe mit dem Wissen und der Leistung seiner Mitarbeiter in den vergangenen Jahren große Gewinne gemacht. Es sei unverständlich, dass die 700 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen.

Appell an den Takeda Konzern

Die Politiker sind der Meinung, dass Nycomed am Standort von den Hochschulen und innovativen Firmen, profitieren könnte. Wörtlich heißt es in der Erklärung: „Unter Federführung des Landrats Frank Hämmerle werden wir alles unternehmen, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Nycomed im Landkreis eine Perspektive zu bieten. Die Politiker aus CDU, SPD, Grünen und FDP erwarten, dass Takeda mit ihnen zusammen arbeitet, „um in dieser schwierigen Situation das Bestmögliche für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erreichen“.

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