An der Uni Konstanz Grüne Hochschulgruppe am stärksten

AstA-Wahlen zeigen Verwurzelung Grüner Ideen an Hochschule

Konstanz (wak) Zum ersten Mal ist die Grüne Hochschulgruppe bei den Wahlen zum Uni-AStA mit einer eigene Liste angetreten und hat sich 31,5 Prozent der Stimmen geholt. Die Grünen sind damit größte Fraktion. Der Spitzenkandidat Stephan Kühnle wurde als studentischer Vertreter in den Senat gewählt und mit ihmvier weitere Mitglieder in den offiziellen AStA. Das teilte die die Grüne Hochschulgruppe mit.

Ziele Öko-Zertifizierung und Gentechnikfreie Mensa

„Im nächsten Jahr werden wir viele neue Projekte und Ideen in die Universität einbringen. Als erstes werden wir uns für eine basisdemokratisch gewähltes Studierendenvertretung auf der nächsten Vollversammlung starkmachen.“, so Stephan Kühnle. Außer für eine Öko-Zertifizierung der Universität, verbesserte Barrierefreiheit und eine gentechnikfreie Mensa setzt sich die Grüne Hochschulgruppe ebenso auf Landesebene für die Studenten ein. Sie fordert zum Beispiel die Demokratisierung der Hochschulen sowie die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft mit allgemeinpolitischem Mandat.

Für grüne und nachhaltige Universität

Philipp Bläß, von Campusgrün Baden-Württemberg: „Diese Wahl und auch die anderen AStA-Wahlen in Baden-Württemberg haben gezeigt, dass grüne Themen eindeutig an den Universitäten im Land verwurzelt sind, aber noch Vieles für eine grüne und nachhaltige Universität getan werden muss.“ Gleich beim ersten Wahlantritt als eigene Liste die Wahl zu gewinnen sei etwas ganz besonderes, meint auch Stephan Kühnle: „Wir bedanken uns bei all denen, die uns gewählt haben. Jetzt kommt es auf eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Hochschulgruppen und den Fachschaften an – wir freuen uns auf eine spannende und konstruktive Zeit im AStA der Uni Konstanz.“

Ring Christ-Demokratischer Studierenden ohne Sitz

Die Wahlen zum Allgemeinen Studierendenausschuss AStA finden einmal jährlich statt. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 14 Prozent, was bei studentischen Wahlen überdurchschnittlich ist. Von den 13 zu vergebenden Sitzen im offiziellen Asta stehen der Grünen Hochschulgruppe nun fünf zu, der parteiunabhängigen U-Liste vier (Stimmanteil: 29,9 Prozent), der Juso-Hochschulgruppe drei (23,6 Prozent) sowie der Liberalen Hochschulgruppe einer (8,7 Prozent). „Die Liste“ (1,4 Prozent) sowie der CDU-nahe „Ring Christ-Demokratischer Studierenden“ (RCDS) (4,8 Prozent) erhielten keinen Sitz.

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