Andreas Hoffmann: Keine Klinik im Kreis Konstanz überlebt allein

Profilierter Gesundheitspolitiker legt Positionspapier zu Krankenhäusern vor

Konstanz. Der frühere CDU-Landtagsabgeordnete und ausgewiesene, von unterschiedlichen politischen Lagern respektierte Gesundheitspolitiker Andreas Hoffmann hat ein Positionspapier zur Situation der Krankenhäuser im Landkreis Konstanz vorgelegt. Andreas Hoffmann ist entschiedener Befürworter der so genannten Kreislösung. Er plädiert dafür, die Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft zu belassen und nennt stichhaltige Argumente.

Keine Klinik überlebt allein

Er sagt zum Beispiel: „Alle, ja alle Krankenhäuser im Landkreis Konstanz stehen vor neuen Herausforderungen.Klar ist auch, dass keines unserer Krankenhäuser in Konstanz, in Radolfzell, in Singen, in Stockach und in Engen dazu in der Lage ist, die nächsten Jahre ohne Partner zu überstehen – alle unsere Krankenhäuser sind zu klein, um dauerhaft alleine existieren zu können.“ Hoffmann schildert die Situation an den verschiedenen Krankenhausstandorten im Kreis Konstanz und appelliert auch an Stockach, die Kreislösung zu unterstützen.

Bekenntnis zur kommunalen Trägerschaft

Bei der Landtagswahl im März hat Andreas Hoffmann sein Mandat überraschend verloren und gehört nicht mehr dem baden-württembergischen Landtag an. Hoffmann ist weiterhin Mitglied des Kreistags. Er gilt als Kenner und profilierter Gesundheitspolitiker. Bei der Gründungsversammlung einer Bürgerinitiative für den Erhalt des Konstanzer Klinikum in kommunaler Trägerschaft hatte ihn die Initiatorin Margrit Zepf von Verdi auch deswegen eingeladen, mitzuarbeiten. Hoffmann kämpft für den Erhalt der Kliniken im Kreis in kommunaler Trägerschaft.

Hier geht es direkt zu dem Positionspapier

Foto: http://www.andreas-hoffmann.info/pressebilder,446.html

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.