Andreas Hoffmann neuer Konstanzer Caritas-Geschäftsführer

Früherer CDU-Landtagsabgeordneter löst Günter Tomberg ab

Konstanz. Andreas Hoffmann ist zurück. Er wird neuer Geschäftsführer der Caritas in Konstanz. Im März hatte Hoffmann (CDU) seinen Wahlkreis an Siegfried Lehmann (Grüne) verloren. In Konstanz war Hoffmann auch als möglicher Bewerber bei der OB-Wahl 2012 im Gespräch.

Günter Tomberg geht in Ruhestand

Nach mehr als 28 Jahren Tätigkeit bei der Caritas, davon 21 Jahre in Konstanz, geht der Geschäftsführer und jetzige Vorstand Günter Tomberg Anfang 2013 in den Ruhestand, teilt die Caritas heute auf ihrer Website mit.  Günter Tomberg hatte 1991 die Leitung des Caritasverbandes übernommen, den Verband saniert, zahlreiche neue Dienste und Projekte wie zum Beispiel Fairkauf aufgebaut. Das Altenpflegeheim St. Marienhaus, das Konradihaus und Don Bosco hat er konzeptionell neu aufgestellt. In Tombergs Amtszeit ist auch die Werkstatt für behinderte Menschen Maximilian Kolbe in in Stromeyersdorf neu gebaut worden.

Hoffmann einstimmig gewählt

In Absprache mit dem Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg sei einstimmig der frühere Landtagsabgeordneten Andreas Hoffmann (51) zum Nachfolger Tombergs bestimmt worden. Andreas Hoffmann tritt seine neue Stelle nach Information der Caritas zum 1. September 2012 an. Hoffmann ist Betriebswirt und Sozialversicherungsfachangestellter und war langjähriger Bezirksgeschäftsführer der Barmer Ersatzkasse, bevor er von 2001 bis 2011 für den Wahlkreis Konstanz Mitglied des baden-württembergischen Landtags wurde.

30 Dienste und Einrichtungen

Der Caritas Verband  Konstanz leiste in über 30 unterschiedlichen Diensten und Einrichtungen tagtäglich Hilfe am Nächsten und beschäftige haupt- und ehrenamtlich rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landkreis Konstanz, schreibt Andreas Hoffmann auf seiner Website.

Foto: Archiv See-Online

Ein Kommentar to “Andreas Hoffmann neuer Konstanzer Caritas-Geschäftsführer”

  1. dk
    17. November 2011 at 21:21 #

    Da Herr Hoffmann vor einigen Wochen hier sein mehrseitiges Positionspapier zur Krankenhaus-Branche im Landkreis vorgestellt und damit einen mächtigen Eindruck hinterlassen hat, kann man nur wünschen, dass ihm noch „höhere Aufgaben“ als Holdingschef angeboten werden.
    Ein Führungsgremium mit gemeinsamen Zielsetzungen dürfte in der Öffentlichkeit gut ankommen: überparteilich und unabhängig von der lokalen Politik, eher wie das Landratsamt.

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