Andreas Schockenhoff gesteht sein Alkoholproblem

Ravensburger CDU Bundestagsabgeordneter: „Mir ist bewusst, dass ich alkoholkrank bin“

Ravensburg/Bodenseekreis. Der langjährige CDU-Bundestagsabgeordente und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Bundestag, Andreas Schockenhoff, hat öffentlich erklärt, ein Alkoholproblem zu haben. Medien zitieren ihn mit dem Satz „Ich bin krank und brauche Hilfe“. Am Wochenende hatte er offenbar beim Ausparken mit seinem Fahrzeug ein anderes Auto beschädigt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten nun wegen des Verdachts der Unfallflucht und Trunkenheit im Straßenverkehr.

Augenzeuge beobachtete Unfall

Der Unfall, bei dem Blechschaden entstanden ist, geschah, als Schockenhoff am späten Abend mit seinem Auto in Baindt im Kreis Ravensburg ausparken wollte. Beim Ausparken beschädigte er ein anderes Auto. Schockenhoff notierte sich das Kennzeichen und wollte den Unfall nach eigenen Angaben später melden und den Schaden regulieren. Ein Augenzeuge hatte ihn aber beobachtet und den Unfall gemeldet.

CDU-Politiker begibt sich in Behandlung

Wie Medien weiter berichten sei dem Abgeordneten eine Blutprobe entnommen worden. Das Ergebnis seien deutlich über zwei Promille Alkohol gewesen, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Der Politiker habe angegeben, zu Hause nach dem Unfall noch weiteren Alkohol getrunken zu haben. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen des Verdachts auf Fahrerflucht und wegen des Verdachts, in alkoholisiertem Zustand gefahren zu sein. In einer persönlichen Erklärung schreibt Schockenhoff auf seiner Website: „Mir ist bewusst, dass ich alkoholkrank bin“. Er werde sich in ärztliche Behandlung und stationäre Therapie begeben.

Hier geht es zu den Pressemitteilungen von Andreas Schockenhoff.

Foto: Website Andreas Schockenhoff

2 Kommentare to “Andreas Schockenhoff gesteht sein Alkoholproblem”

  1. Mr.Drunk
    7. Juli 2011 at 19:59 #

    Das ist seit Jahren unter der Hand bekannt, und auch in der CDU vor Ort nichts neues!
    Man sieht es im ja auch an, vor 10 Jahren machte er noch einen wesentlich gesünderen Eindruck.

  2. Rauenspurg
    8. Juli 2011 at 01:03 #

    Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht. Ein jahrelanges Problem hat für
    den Betroffenen ein gutes Ende gefunden. Unser MdB darf froh sein, dass nur ein Bagatellschaden entstanden ist. Die Affäre sollte für seine wiederkehrende Mit-
    Trinker eine Warnung sein. Gleichzeitig muß man diesen aber auch den Vorwurf machen, dass die meisten sein Alk-Problem kannten, aber nichts dagegen unter-
    nahmen – ein zweifelhafter Freundeskreis. Wer in der Alk-Mühle steckt kommt selber nicht mehr heraus. Mann darf Herrn Schockenhoff wünschen, dass er durch geeignete Trockenlegung wieder zur Normalität zurück findet. Ob er weiterhin ein
    Volksvertreter sein kann, bleibt seinen Wählern überlassen. Ein Vorbild ist er für den Bürger auf grund der bisherigen Vorkommnisse nicht mehr. Daraus hätte er
    lernen müssen – aber wie heißt es immer ? “ jeder hat drei Versuche“.

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