ATTAC Konstanz distanziert sich von OB-Kandidat Burchardt

Burchardt beteiligte sich offenbar nie an ATTAC Aktionen – Verdacht „Werbeaktion des Marketingexperten“

Konstanz. Die Konstanzer ATTAC Gruppe distanziert sich vom OB Kandidaten Uli Burchardt. „Das CDU-Mitglied versucht mit seiner einfachen und kurzzeitigen ATTAC Mitgliedschaft Stimmen zu fangen und missbraucht dadurch in unzulässiger Weise unsere Organisation“, so Thomas Koch, Koordinator der Konstanzer ATTAC Gruppe. Die unabgesprochene werbliche Nutzung des Namens von ATTAC widerspreche der Unabhängigkeit der Organisation. Thomas Koch: „Wenn Burchhardt versucht, seine ATTAC Mitgliedschaft als Beleg seiner Unabhängigkeit von der CDU hinzustellen oder gar Assoziationen mit einer bedeutenden Persönlichkeit wie dem ATTAC und CDU Mitglied Heiner Geißler zu wecken, so scheint das eher vom Fehlen eigener inhaltlicher Substanz ablenken zu wollen.“

ATTAC wirft Burchardt unlauteren Wettbewerb vor

In der Pressemitteilung der Konstanzer ATTAC Gruppe heißt es: „Dass Burchardt auch nach eigenen Angaben erst seit 2011 Mitglied bei ATTAC wurde und sich nie aktiv beteiligte, bestätigt den Verdacht auf eine reine Werbeaktion des Marketingexperten.“ Es verwundere auch, warum Burchardt erst drei Jahre nach dem ersten Höhepunkt der Finanzkrise auf die Idee kam, mit einer ATTAC Mitgliedschaft ein Zeichen setzen zu wollen. Weiter steht in der Pressemitteilung: „Die Organisation fordert Burchardt auf, diese Art des unlauteren Wettbewerbs zukünftig zu unterlassen.“

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