Autofahrer in Radolfzell bei Zusammenstoß mit Linienbus getötet

76-Jähriger ignorierte rote Ampel – Fahrgast des Linienbusses schwer verletzt

PolizeiberichtRadolfzell. Ein Toter und ein Schwerverletzter sind die Bilanz des Zusammenstoßes zwischen einem Auto und einem Linienbus. Der 76-jährige Autofahrer wurde getötet und ein Fahrgast aus dem Bus geschleudert und schwer verletzt. Der Unfall passierte an der Kreuzung Haselbrunnstraße/Meinradsplatz. Das berichtet die Polizei.

Bustüre öffnete sich bei Unfall

Der 76-jähriger Mercedes-Fahrer wurde getötet. Er hatte, wie Augenzeugen berichteten, aus Richtung Konstanz kommend und an der Kreuzung das Rotlicht einer Ampelanlage missachtet. Ohne sein Tempo zu verringern, fuhr der 76-Jährige nach Mitteilung der Polizei auf der Linksabbiegespur an mehreren bereits wartenden Fahrzeugen vorbei und prallte in voller Fahrt gegen die rechte Seite eines querenden Linienbusses, der stadtauswärts fuhr. Durch die Wucht des Aufpralls sprang die rechte hintere Türe des Linienbusses auf und ein 65-jähriger Fahrgast wurde aus dem Bus geschleudert. Der Mann wollte offenbar an der nächsten Haltestelle aussteigen und stand deswegen schon nahe des Ausstieg. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Singen gebracht.

Unfallursache vollkommen unklar

Warum der 76-Jährige an den wartenden Fahrzeugen vorbei in den Kreuzungsbereich einfuhr, ist bislang völlig unklar. Ein Sachverständiger wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft Konstanz mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens betraut. Der Leichnam des 76-Jährigen wurde beschlagnahmt – außerdem wurde eine Blutprobe erhoben. Am neuwertigen Mercedes entstand Totalschaden. Der Sachschaden insgesamt beläuft sich auf mindestens 100.000 Euro.

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