B 31: Absolute Mehrheit für Kampagnenbüro

Zeppelin Universität stösst während Landtagswahlkampf Kampagne an – Student Study Lobbying: Ausbau B30/31

Die Kampagne pro B 30/31 beginntFriedrichshafen. Der Vorschlag der ZU-Studenten, ein Kampagnenbüro einzurichten, um den Bundesstraßenausbau professionell und rasch einzufordern, trifft auf erheblichen Zuspruch in der Region. Die Studenten packen das Projekt jetzt an. Sie wollen den Landtagswahlkampf nutzen.

Appelle aus der Region an Studenten

„Wir freuen uns sehr, dass die absolute Mehrheit der Rückmeldungen den Vorschlag eines überparteilichen und unabhängigen Kampagnenbüros begrüßt. Täglich werden wir aufgefordert, aus der wissenschaftlichen Erhebung eine Umsetzung zu machen – Die Studenten haben gestern beschlossen: Wir stehen bereit“, so Dr. Lars Schatilow, Leiter des Lobbying-Seminars zum Ausbau der Bundesstraßen 30 und 31.

Bodensee lässt sich nicht ignorieren

„Es macht Sinn, die Bürger an öffentlichen Infrastrukturprojekten aktiv zu beteiligen. Eine groß angelegte Kampagne inmitten der Wahlkampfzeit würde deutich machen, dass der Bodensee nicht länger ignoriert werden kann“, so Schatilow. „Wir rechnen nicht mit Großdemonstrationen, doch die Region hat nur eine Verkehrslebensader – da kann man mit wenig, viel erreichen“, so Eric Aufricht, Student der Politik- und Verwaltungswissenschaften.

Kampagnenbüro an Bundesstraße

In der Presse hatten Wirtschaft, Bürgerinitativen, Politiker und Bürgermeister entsprechende Äußerungen gemacht und gaben den Anstoss die Kampagne tatsächlich zu starten. „Wir laden alle ein, die in den Medien die Unterstützung für ein Kampagnenbüro mitgeteilt haben, um Organisation und Finanzierung zu klären. Pünktlich zur heißen Phase des Wahlkampfs geht’s los“, so Aufricht. Der Ort für das Kampagnenbüro ist bereits klar: „Natürlich dort, wo der Stau am größten ist.“

Wirtschaft, Medien, Bürger

Mit dem Kampagnenbüro wollen die Studierenden die Forderung des Ausbaus zentralisiert zum Ausdruck bringen. „Ein derartiger Ort kann Anlaufstelle für Bürger, Wirtschaftsvertreter, Medien und Politiker sein, um öffentlichkeitswirksame Aktionen zu organisieren“, meint Aufricht. „Das Besondere einer Kampagne ist, dass ihr Ziel vorab fest steht. So ist klar: Die Studierenden werden gemeinsam mit den Bürgern, Medien und der stark betroffenen Wirtschaft am Bodensee alles dafür tun, dass der Ausbau schnellst möglich kommt“, so Schatilow.

Foto: ZU

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