Bewohner des Chérisy-Areals besorgt wegen Stollen am Fürstenberg

Rudy Haenel schreibt an Baubürgermeister Kurt Werner – Überprüfung des Areals gefordert

Konstanz. Besorgt wegen des Luftschutzkellers und unterirdischer Grabensysteme am Fürstenberg sind jetzt auch Bewohner des Chérisy. Rudy Haenel, Sprecher des Bürgerprojekts Chérisy, schrieb deswegen an Baubürgermeister Kurt Werner. Es sei  anzunehmen, dass sich solche Stollen, zumindest Verbindungsgänge, auch auf dem Gelände der benachbarten ehemaligen Chérisy-Kaserne befinden, mutmaßt Haenel. Darüber hinaus sei zu vermuten, dass es unterirdische Munitionsdepots geben könnte, die hoffentlich geleert seien. Gestern hatte die Stadt mitgeteilt, dass sie den Fürstenberg aus Sicherheitsgründen sperrt. Weiter hieß es in der Mitteilung, dass die Stadt keine exakten Pläne über den Verlauf des Stollensystems habe.

Unsicherer Baugrund

Rudy Haenel, Sprecher des Bürgerprojekts Chérisy, schreibt weiter: Da außerdem anzunehmen sei, dass sich unterirdische Bauten eher unter den vorhandenen Freiflächen befinden dürften, seien sie besorgt, dass es in Zusammenhang der geplanten Bauarbeiten für zwei Studentenwohnheime zu Gefährdungen der Bewohner kommen könnte.

Überprüfung gefordert

Rudy Haenel, verlangt: „Wir möchten Sie daher bitten die Sperrung des Fürstenbergs zum Anlass zu nehmen auch auf dem Gelände der ehemaligen Cherisy-Kaserne nachzuforschen ob es Hohlräume unter den Freiflächen gibt, die zu Gefährdungen der Bewohner führen könnten.“

Ein Kommentar to “Bewohner des Chérisy-Areals besorgt wegen Stollen am Fürstenberg”

  1. Fafnir
    31. Oktober 2012 at 17:07 #

    Soso. Laien melden jetzt Bedenken wegen möglicher Baugrundproblemchen an. Gut, daß es solche Leute gibt. Denn ansonsten wären ja die ganzen Baufachleute völlig hilflos. Und dann die gespielte Besorgtheit im Zusammenhang mit dem Studentenwohnheim. Die Besorgtheit gibt es natürlich nur, weil die vornehmen Cherisiebewohner kein Studentenwohnheim in ihrem Reich wollen und so hoffen, daß Projekt doch noch verhindern zu können.

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