Bilkay Öney in Singen über Herausforderung Integration

SPD im Kreis Konstanz diskutiert mit Ministerin – Viele Schüler kommen aus Migrantenfamilien

Singen. In wenigen Jahren wird die überwiegende Mehrheit der Schulkinder in Baden-Württemberg einen Migrationshintergrund, also ausländische Wurzeln haben. „Integration von Zuwanderern ist also kein Randgruppenthema, sondern eine Zukunftsaufgabe“, heißt es in einer Mitteilung der SPD im Kreis Konstanz.

Grün-rot über Integration

Wie gelingt Integration? Und was leistet die neue grün-rote Landesregierung dafür? Über diese Fragen diskutiert die SPD im Kreis Konstanz mit der baden-württembergischen Integrationsministerin Bilkay Öney, in einer öffentlichen Kreisversammlung heute Donnerstag, 15. September, um 19.30 Uhr in Singen. Die Veranstaltung findet im Wichern-Saal der evangelischen Lutherpfarrei in der Freiheitsstraße 36 in Singen statt.

Von Berlin nach Baden-Württemberg

Integrationsministerin Bilkay Öney wurde in der Türkei geboren und siedelte mit drei Jahren nach Berlin über. Nach dem Abitur studierte sie Betriebswirtschaftslehre und Medienberatung. Von 2006 bis zu ihrer Ernennung als Ministerin gehörte sie dem Berliner Abgeordnetenhaus an.

Foto: SPD

Ein Kommentar to “Bilkay Öney in Singen über Herausforderung Integration”

  1. Tilmann Breetsch
    15. September 2011 at 08:49 #

    Die Arbeitslosenquote unter den Migranten in Baden-Württemberg liegt bei ungefähr 9%, in Berlin bei 40%. Toll, daß sich Baden-Württemberg nun eine „Integrationsministerin“ aus Berlin leistet. Was hat die denn in Berlin geleistet, was für Baden-Württemberg nun besonders wertvoll wäre? Nichts. Außerdem braucht es für Integration kein teures Ministerium und einen aufgeblasenen Ministerstab, sondern lediglich einen guten Willen. Daß der bei bestimmten Migrantengruppen teilweise nicht vorhanden ist wird auch keine Bilkay Öney ändern.

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