Bodenseekreis Stadtwerk am See hilft Kunden in finanzieller Not

Energieversorger führt Sozial Fonds in Kooperation mit Caritas und Diakonie ein – Hilfe statt Strom abstellen

Friedrichshafen/Überlingen. Das am 1. Oktober gegründete Stadtwerk am See – das aus den Technischen Werken Friedrichshafen und den Stadtwerken Überlingen entstanden ist – engagiert sich auch sozial: Mit einem neuem Sozial Fonds hilft der Energieversorger Friedrichshafener und Überlinger  Kunden in finanziellen Notlagen. Das Stadtwerk unterstützt Menschen in Not bei der Bezahlung der Energie- und Wasserrechnung. Betroffene Kunden des Stadtwerks am See können sich an Diakonie oder Caritas wenden, um Leistungen aus dem Fonds zu bekommen.

 Energieversorger mit sozialem Engagement

„Wir sind ein Stadtwerk für die Bürger und sind uns unserer sozialen Verantwortung sehr bewusst. Daher bauen wir mit dem neuen Sozial Fonds unser soziales Engagement stark aus“, berichtet Stadtwerke-Chef Klaus Eder. Damit will das junge Unternehmen Überlinger und Friedrichshafener Bürgern helfen, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind. 20.000 Euro stellt das Stadtwerk am See dafür jährlich zur Verfügung. Der Energieversorger arbeitet bei diesem Projekt mit Diakonie und Caritas zusammen. Die Beratungsstellen stehen den Hilfesuchenden zur Seite und kümmern sich im Bedarfsfall um die Verteilung der Mittel aus dem Sozial Fonds.

 Für Kunden in Überlingen und Friedrichshafen

Der neue Sozial Fonds kann von in Not geratenen Bürgern, die in Friedrichshafen (Postleitzahlen 88045, 88046 und 88048) und Überlingen wohnen und Kunden beim Stadtwerk am See sind, in Anspruch genommen werden, heißt es in einer Mitteilung des Stadtwerks am See. Die Höhe der Unterstützung ist abhängig von der individuellen Situation. Mit der Förderung könnten Rückstände bei der Energie- und Wasserrechnung des Stadtwerks beglichen werden – die Übernahme anderer Schulden sei dagegen nicht möglich. „Allen Projektpartnern ist die Nachhaltigkeit dieser Fördermaßnahme sehr wichtig, daher ist die Schuldenübernahme an einen Stromsparcheck der Caritas gekoppelt. So geben wir Hilfe zur Selbsthilfe, da wir den Personen zeigen, wie sie selbst Stromkosten sparen können“, erklärt Ewald Kohler, Bereichsleiter bei der Caritas.

 Immer mehr Menschen mit Zahlungsproblemen

„Immer mehr Menschen geraten in finanzielle Not. Die Zusammenarbeit zwischen dem Stadtwerk am See und den Kirchlichen Beratungsstellen ist ein erster Schritt zur Behebung dieser Notlage und eröffnet neue Perspektiven für betroffene Menschen“, sagt Diakon Gerd Gunßer von der Diakonie.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.