Bodenseekreis: Leitstelle verzeichnet rund 2.500 Anrufe

Damm bei KehlenBodenseekreis. Der Starkregen, der auch über dem Bodenseekreis niederging, hat Feuerwehren und Hilfsorganisationen das gesamte Wochenende über in Atem gehalten. Im Bodenseekreis leisteten die Feuerwehren bislang 260 Einsätze. An mehreren Orten dauern die Einsätze zur Stunde noch an, die Frequenz neuer Schadensmeldungen ist jedoch seit Sonntagmittag deutlich rückläufig. Das berichtete Kreisfeuerwehrsprecher Christian Gorber am Sonntagabend.

Keine großflächige Überflutung an der Schussen

Aufgrund von Prognosen gehegte Befürchtungen großflächiger Überflutungen im Bereich der Schussen bei Meckenbeuren blieben glücklicherweise aus, dennoch hatte die Feuerwehr dort bis in die Nachtstunden hinein alle Hände voll zu tun, um Keller auszupumpen und Sicherungsmaßnahmen durchzuführen.

Sandsäcke verstärken aufgeweichten Damm

Aktuell ist die Feuerwehr in Meckenbeuren im Bereich Kehlen damit beschäftigt, einen Damm, der erste Zeichen von Aufweichungen zeigt, mit Sandsäcken und so genannten „bigpacks“, große, ebenfalls mit Sand gefüllte Behälter, die mit einem Bagger oder Kran transportiert werden müssen, zu verstärken. Unterstützt wird die Meckenbeurener Feuerwehr bei den Arbeiten von der Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) aus Friedrichshafen.

Hohe Zahl von Einsätzen in 48 Stunden

Innerhalb von 48 Stunden bewältigten die Feuerwehren im Bodenseekreis immerhin so viele Einsätze, dass die Zahl der Einsätze laut Polizei in etwa 10 Prozent der Einsätze entspricht, die sonst innerhalb eines gesamten Jahres anfallen. 

Foto: Freiwillige Feuerwehr

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