Bombe auf Baustelle in Friedrichshafen war Holzklotz

Heute Vormittag gab es Entwarnung – Kampfmittelbeseitigungsdienst identifizierte Bombenfund

Friedrichshafen. Für Aufregung und kurzzeitige Sperrungen des angrenzenden Straßen- und Bahnverkehrs hat am Dienstagabend gegen 17.45 Uhr der Fund eines verdächtigen Gegenstandes auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Friedrichshafen gesorgt. Am Mittwochvormittag gab es dann Entwarnung. Das berichtete die Polizei.

Aufreger rund um Baustelle

Ein Baggerfahrer hatte bei Abbrucharbeiten ein verdächtiges Objekt freigelegt, bei dem es sich nach erster Einschätzung auch um einen Sprengkkörper aus dem letzten Weltkrieg handeln könnte. Aus diesem Grund sperrte die Polizei vorsorglich den Fundort ab und veranlasste die Räumung der Baustelle sowie mehrerer Gebäude und Kleingärten in der Nähe. Die Bundespolizei veranlasste eine kurzzeitige Unterbrechung des am Baugelände vorbeiführenden Bahnverkehrs und überprüfte mehrere in der Nähe abgestellte Güterwaggons auf mögliches Gefahrgut.

Kegelförmiger Holzklotz statt Bombe

Ein noch am Dienstagabend an den Kampfmittelbeseitigungsdienst übersandtes Foto des freigelegten Gegenstandes erbrachte bereits ernsthafte Zweifel, dass es sich hierbei tatsächlich um einen Sprengkörper handelt. Deshalb wurden die Absperrmaßnahmen gegen 19.30 Uhr wieder aufgehoben, die weiteren Baumaßarbeiten auf dem Gelände blieben jedoch unterbrochen. Am Mittwochvormittag konnte schließlich endgültig Entwarnung gegeben werden nachdem die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vor Ort feststellten, dass es sich bei der vermeintlichen Bombe um einen kegelförmigen Holzklotz handelte.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.