Brandeinsatz in der Konstanzer Altstadt offiziell beendet

Bürgermeister Werner: „Vorbildliche Zusammenarbeit der Einsatzkräfte“ – Fußgängerzone wieder frei

Konstanz. Erst am Montagabend sind in der Konstanzer Altstadt die letzten Sicherungsarbeiten am Haus Kanzleistraße 19 und in der Hussenstraße 1 abgeschlossen worden. Drei Häuser sind mittlerweile wieder bewohnbar. Seit Montagabend sind der Einsatz der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und der Rettungsdienste DRK und Malteser an der Brandstelle in der Altstadt nun offiziell beendet.

Einsatz in Altstadt dauerte fünf Tage

Fünf Tage lang waren Hunderte von Einsatzkräften mit Löscharbeiten und der Sicherung der Häuser beschäftigt. Neben den Häusern Hussenstraße 7 und 9 ist nun auch das Gebäude Hussenstraße 5 bewohnbar. Die Hussenstraße und die Kanzleistraße sind seit Dienstag für die Fußgänger wieder durchgängig passierbar. Das teilte die Stadt jetzt mit.

Kripo ermittelt noch in Trümmern

Mit dem Abzug der Helfer gehe die Zuständigkeit an das Baurechts- und Dankmalamt der Stadt Konstanz unter der Leitung von Baudirektor Axel Mothes über. Das Baurechts- und Denkmalamt übernimmt in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Eigentümern der Häuser die Koordination des weiteren Vorgehens. Vorrangig gehe es zunächst darum, die durch den Brand in Mitleidenschaft gezogenen Häuser vor weiteren Schäden zu bewahren und die Grundlagen für die Wiederaufbauplanungen und Sanierungen zu erarbeiten. Die Abräumarbeiten beim eingestürzten Haus Hussenstraße 1 können allerdings erst erfolgen, wenn die Ermittlungen der Polizei abgeschlossen sind und die Staatsanwaltschaft die Baustelle freigibt.

Bürgermeister Werner: Große Wunde im Altstadtkern

Zum Ende des Einsatzes bedankte sich Bürgermeister Kurt Werner nochmals bei den Helfern von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Polizei, DRK, Malteser, städtischen Dienststellen und dem Statiker: „Sie haben unter sehr schwierigen Bedingungen eine hervorragende Arbeit geleistet und durch ihren beherzten Einsatz Schlimmeres verhindert.“ Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzkräften sei vorbildlich und überaus beeindruckend gewesen. „Damit haben Sie unserer Stadt sehr geholfen“, sagte der Baubürgermeister. „Schwerpunktaufgabe wird nun sein, die große Wunde im Altstadtkern unter Berücksichtigung der historischen Bausubstanz zügig zu schließen, damit wir baldmöglichst wieder zur Normalität zurückkehren können.“

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