Bundestagsabgeordneter Andreas Jung (CDU): Hegau raus aus Endlager-Suche

radioaktivSingen/Konstanz. „Der Hegau ist als Endlager-Standort wegen der Geologie und der Erdbebengefahr ungeeignet“, das unterstreicht der Bundestagsabgeordnete Andreas Jung mit Blick auf die Berichte über ein neues Suchverfahren für einen Standort für atomare Abfälle.

Wissenschaftler nannten den Hegau

 

Der Konstanzer Abgeordnete, der dem Umweltausschuss des Bundestages angehört, beruft sich dabei auf eine Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Unter Bezugnahme auf dieses Institut war der Hegau als möglicher Standort genannt worden. Das Kriterium bei einer bundesweiten Standortsuche müsse die „bestmögliche Sicherheit“ sein. Aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse scheide der Hegau deshalb als möglicher Standort aus.

Gegen Hegau spricht

Der Hegau ist nach Auffassung der Experten aber ungeeignet. Er scheidet schon wegen des Vorkommens sogenannter tertiärerVulkangesteine“ im Vulkangebiet Hegau aus (vgl. BGR-Studie, S. 96 unten). Diese Gesteine haben den Opalinuston mit zahlreichen Eruptionsröhren durchschlagen.

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