CDU geht doch nicht auf Distanz zu Sabine Becker

Oberbürgermeisterin und CDU in Überlingen: Missverständnisse ausgeräumt

Überlingen. Jetzt also doch. Die Überlinger Oberbürgermeisterin Sabine Becker (CDU) und der die CDU in Überlingen haben ein gemeinsames Ziel. Sie wollen miteinander für eine gute Zukunft der Stadt Überlingen zu arbeiten. Die Oberbürgermeisterin sowie Günter Hornstein, Sprecher der CDU-Fraktion im Überlinger Gemeinderat, und Andreas Wissmann, CDU Ortsvorsitzender in Überlingen, sind fest entschlossen, sich weiterhin miteinander zum Wohle der Stadt zu engagieren. Das teilten Oberbürgermeisterin Sabine Becker sowie Günter Hornstein, Sprecher der CDU-Fraktion im Überlinger Gemeinderat, und Andreas Wissmann, CDU-Ortsvorsitzender in Überlingen, in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Kein Kriegsbeil ausgegraben

Oberbürgermeisterin Sabine Becker sagte: „Da passt kein Blatt Papier dazwischen.“ Grundsätzliche Differenzen zwischen der Oberbürgermeisterin und der Partei gibt es nicht. Die CDU sei eine große Volkspartei, sagte Sabine Becker. Entstandene Missverständnisse sind am gestrigen Mittwoch bei einem offenen und vertrauensvollen Gespräch, das in guter Atmosphäre stattfand, ausgeräumt worden, erklärte Sabine Becker. Es herrsche große Einigkeit. Die Oberbürgermeisterin weiter: „Es kann noch nicht einmal die Rede davon sein, dass wir das Kriegsbeil begraben hätten – es war nicht einmal ausgegraben.“ Zu ihrem klärenden Gespräch hatten sich Sabine Becker, Günter Hornstein und Andreas Wissmann bereits beim Dreikönigstrunk verabredet. Alle drei bedauern, dass nach außen der Eindruck entstand, es gebe riesengroße Gegensätze. Dieser Eindruck war auch durch die Berichterstattung in der Presse entstanden. Die Tageszeitung Südkurier hatte ausgerechnet am Tag des Dreikönigstrunks getitelt: „CDU geht auf Distanz zu Sabine Becker.“ Gelegentliche Meinungsverschiedenheiten in der Tagespolitik hingegen seien normal – sie gehören zum politischen Alltag und sind Teil der politischen Kultur in einem demokratischen System.

Oberbürgermeisterin will allen gerecht werden

Oberbürgermeisterin Sabine Becker stellte klar: Ihre politische Heimat ist die CDU. Sie sagte, sie schätze die Arbeit von Günter Hornstein und Andreas Wissmann wie sie auch das Engagement anderer Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker wertschätze, die sich fürs Gemeinwesen einsetzen. Dass sie oft nicht an CDU-Veranstaltungen teilnehmen könne, bedauert die Oberbürgermeisterin. In vielen Fällen ließe es ihr Terminkalender gar nicht zu. Als Oberbürgermeisterin sieht sie sich Sabine Becker zudem nicht in erster Linie als Parteipolitikerin. Die Bürgerinnen und Bürger wünschten sich eine überparteiliche Oberbürgermeisterin, die allen gerecht werde, die nicht spalte, sondern versöhne. Diesem Anspruch wolle sie gerecht werden, sagte Sabine Becker.

2 Kommentare to “CDU geht doch nicht auf Distanz zu Sabine Becker”

  1. dk
    29. Januar 2012 at 13:20 #

    Vielleicht kann ein Einführungs-Video aus dem Bereich „Change Management“ weiterhelfen:

    Eisbergmodell
    http://www.youtube.com/watch?v=mncfMNTA-fU&list=UUgLnOel6gAkhEs5sNrEfchw&index=13&feature=plcp

    Die Website zum Video:
    http://www.unterwassertauchen.de/Beziehungsalgen_.html

    Der Link zur Unternehmensberatung ist findbar: das Anliegen ist eher eine Zielgruppen-gerechte Kommunikation des Themas.

  2. Gabi
    30. Januar 2012 at 21:52 #

    Ist die Oberbürgermeisterin aus Überlingen wirklich ein Mitglied der CDU?
    Dies überrascht mich doch sehr. Ich dachte immer, dass sie der LBU angehört.

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