Das Stück Nachtasyl von Maxim Gorki ein einziges Mal in Konstanz

Anja Panse und Studenten der Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Gast

Konstanz (red) Fast 100 Jahre nach der Uraufführung von Maxim Gorkis Stück Nachtasyl am Moskauer Künstlertheater scheint das Stück aktueller denn je. Die Wirtschaftskrise ist noch lange nicht überwunden, die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. Immer mehr Menschen haben Angst vor dem sozialen Abstieg. In Deutschland leben etwa 300 000 Menschen auf der Straße, Tendenz steigend. Auf die Bühne kommt das Stück in Konstanz nur ein einziges Mal, am 3. Juli.

Vom Seelenleben der Absteiger

Was geschieht mit einem Menschen, der wohnungslos wird? Der jeden Tag um seine nackte Existenz kämpfen muss? Gibt es Hoffnung oder kein Entrinnen aus der Spirale von Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, Gewalt? Das Theater wird all diesen Fragen nachgehen und das Seelenleben, die Verletzungen, Hoffnungen und Freuden „dieses Abschaums der Gesellschaft“ behutsam offen legen. Der Mensch und seine Würde stehen in der Inszenierung von Anja Panse im Fokus.

Einmaliges Gastspiel in Konstanz

Als Gastspiel kommt das Stück von Rostock nach Konstanz:  Anja Panse ist als Schauspielerin und Sängerin am Theater Konstanz gut bekannt, Das Stück Nachtasyl von Maxim Gorki hat Anja Panse mit Studenten der Hochschule für Musik und Theater Rostock inszeniert. Aufgeführt wird es in Konstanz nur ein einziges Mal, am 3. Juli, um 19.30 Uhr am Stadttheater.

Inszenierung Anja Panse, Bühne Ingo Böhling, Kostüme Studenten d. Technischen Kunstschule Rostock. Mit Helene Aderhold, Anna Keil, Erika Pötker, Sophie Schmidt, Alina Wolff, Philip Heimke, Paul Lücke, Orhan Müstak, Lukas Umlauft, Ole Xylander.

Information und Reservierung unter 07531/900 150 oder theaterkasse@stadt.konstanz.de

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