Debatte im Konstanzer Energiewürfel: Scheitert die Energiewende?

Kreis SPD lädt in den Energiewürfel – Debatte über Konsequenzen der Geld-Kürzungen

Konstanz. Die Bundesregierung kündigte an, bei der Förderung für Solaranlagen zu kürzen, um eine eine Kostenexplosion verhindern. Die Solar-Branche warnt dagegen vor dem Verlust Zehntausender Arbeitsplätze. Bei Twitter waren Aussagen wie diese zu lesen: „Genau ein Jahr nach Fukushima wird im Bundestag ein Gesetz durchgepeitscht werden, das den Begriff Solarausstiegsgesetz verdient hat.“ und „Grüne: Minister Rösler und Röttgen wollen stufenweisen Solar-Ausstieg bis 2020“. Fakt ist: Im Eilverfahren soll die milliardenschwere Solarförderung um teils 30 Prozent gekürzt werden, um ein Ausufern bei den Kosten der Energiewende zu verhindern. Die SPD in Konstant macht genau das am Freitag, 2. März, zum Thema.

Solarhersteller und Stadtwerke am Tisch

Genau eine Woche, bevor die Kürzung der Förderung für Solarstrom durch die Bundesregierung in Kraft treten soll, lädt die SPD im Kreis Konstanz zu einer öffentlichen Diskussion über die Frage: „Scheitert die Energiewende?“. Auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden, des baden-württembergischen Bundesratsministers Peter Friedrich, diskutieren Dr. Peter Fath, Vorstandsmitglied des Solarherstellers centrotherm und Dr. Tobias Bringmann vom Verband der Kommunalen Unternehmen (VKU), in dem sich die kommunalen Stadtwerke zusammengeschlossen haben. Angefragt ist auch ein Vertreter des baden-württembergischen Umweltministeriums.

Treffpunkt Energiewürfel

Der Tagungsort passt zum Thema der Veranstaltung. Die Sozialdemokraten treffen sich am Freitag, den 2. März um 19.30 Uhr im Energiewürfel der Konstanzer Stadtwerke (Max-Stromeyer-Str. 21-27). Um 19 Uhr besteht Gelegenheit zur Besichtigung des Gebäudes. Architekt Arnold Wild wird das Energiekonzept des Würfels erläutern.

Hier geht’s zu einem Beitrag von SolarServer einem Internetportal zur Sonnenenergie

Foto: Stadtwerke Konstanz

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