Deutsche Bahn: Kein neuer Stresstest

Bahn weist Forderung des Aktionsbündnisses zurück und dementiert anderslautende Agenturmeldung

Das Logo der Stuttgart 21 GegnerBerlin. Die Deutsche Bahn AG weist einen Agenturbericht zurück, nachdem sie sich zu einem neuen Stresstest für Stuttgart 21 bereiterklärt hätte.

Bahn geht nicht auf Forderungen ein

„Wir kommen der Empfehlung des Gutachterinstituts sma nach und werden auf Basis der bestehende Daten einen ergänzenden Simulationslauf durchführen. Darin berücksichtigen wir die Vorschläge von sma, um die Betriebsqualität weiter zu erhöhen. Es werden dabei aber keine neue Forderungen der Projektgegener berücksichtigt und keine neuen Parameter in die Simulation eingearbeitet und auch keine neuen Fahrpläne dargestellt“, teilte die Deutsche Bahn mit.

Sie schafft Fakten: Trotz des Kompromissvorschlags von Schlichter Geißler hat Vorstand Kefer erklärt, Bauaufträge im Wert von 700 Millionen Euro vergeben zu haben.  Schlichter Heiner Geißler hatte am Freitag den Kompromissvorschlag gemacht, dem Kopfbahnhof in verkleinerter Form zu erhalten und ihn mit einem unterirdischen Durchgangsbahnhof zu kombinieren.

Grün-rot will Geisslers Vorschlag prüfen

Die Landesregierung äußerte sich zu Geisslers Vorschlag so:  „Die Landesregierung nimmt den Vorschlag von Heiner Geissler ernst und wird ihn in verkehrlicher, finanzieller und planungsrechtlicher Hinsicht auf seine Tragfähigkeit überprüfen. Die Landesregierung will mit der Deutschen Bahn über das weitere Vorgehen sprechen.“  (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg).

Auch in der Bodensee-Region hatte es seit vergangenem Herbst heftige Proteste gegen Stuttgart 21 gegeben.

 

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