Bibliothek der Universität Konstanz gibt die Suchmaschine KonSearch frei

Freier Zugriff auf über 100 Millionen Titel für alle User – Literatursuche über neues Suchfenster auf der Startseite

Konstanz. Die Uni Konstanz teilt ihr Wissen. Wer Literatur sucht, kann den Suchbegriff ab sofort in ein Suchfenster auf der Startseite der Uni Konstanz eingeben und hat freien Zugriff auf wissenschaftliche Literatur. Seit einigen Wochen gibt es auf der Startseite der Universität bereits einen Suchbalken, über den alle User direkt in der Literatursuchmaschine KonSearch recherchieren können. Wer Bücher, E-Books oder wissenschaftliche Artikel sucht, kann dies von seinem Notebook aus in KonSearch tun. Mit dieser neuen Suchmaschine hat die Bibliothek der Universität Konstanz Neuland betreten: Mit ihr hat sich der Suchraum, in dem an der Universität Konstanz Literatur recherchiert werden kann, auf rund 115 Millionen Titel erhöht.

Offizielle Freigabe am 6. Dezember

Am Dienstag, 6. Dezember 2011, wird KonSearch während eines von 11 Uhr bis 15 Uhr dauernden Aktionstages noch offiziell freigegeben. Die Bibliothek bietet Einführungen und Beratung an. Um 14 Uhr werden auch Rektor Prof. Dr. Ulrich Rüdiger und Prof. Dr. Katharina Holzinger, als Prorektorin auch zuständig für Kommunikation und Information, am Stand im Eingangsbereich der Universität sein.

Wissenschaftliche Literatur online finden

KonSearch funktioniert wie Google oder Amazon: Ob gedruckte Bücher, E-Books, Aufsätze oder sonstige Medien – was früher in verschiedenen Datenbanken zusammengesucht werden musste, ist jetzt alles unter einer einzigen Suchoberfläche zu finden. Google dient zwar als Vorbild und als „vertrautes Instrument“, aber KonSearch bietet dies für hochwertige wissenschaftliche Literatur, wie Oliver Kohl-Frey, stellvertretender Bibliotheksdirektor, betont.

Viele Treffer im Volltext vorhanden

Nicht nur die Bedienung der Suchmaschine sei denkbar vereinfacht worden, sondern auch der Index vervielfacht. Der Suchraum hat sich nach Mitteilung der Universität mit KonSearch von knapp zwei Millionen Titeln des klassischen Printbestandes plus der Titel, die zuvor bereits über digitale Dienste verfügbar waren, auf rund 115 Millionen Titel erhöht. Von den Aufsätzen bis hin zu E-Books können User nun auf alles direkt zugreifen – das allermeiste ist als Volltext vorhanden.

Konstanzer Uni ist Vorreiter in Deutschland

Die Bibliothek der Universität Konstanz hat die Suchmaschine als erste deutsche Institution in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Firma Serials Solutions für den deutschen Informationsmarkt weiter entwickelt. Im anglo-amerikanischen Raum ist das Produkt unter dem Namen „Summon“ bereits in weit über 100 Hochschulen im Einsatz. Nach der Konstanzer Entscheidung für das Produkt sind bereits einige weitere deutsche wissenschaftliche Einrichtungen gefolgt.

Hier geht es direkt zum Suchfenster von KonSerach auf der Website

Foto: Uni Konstanz

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