Drehbuch-Preis für „Flug in die Nacht“

Fernsehfilm-Festival Baden-Baden

(wak) Beim Fernsehfilm-Festival Baden-Baden 2009 hat der Film „Flug in die Nacht – Das Unglück von Überlingen“ den Drehbuchpreis erhalten. Der Film ist eine Koproduktion von SWR und dem Schweizer Fernsehen.

Bestes Drehbuch im Wettbewerb

Für „Flug in die Nacht – Das Unglück von Überlingen“ erhielten Till Endemann und Don Bohlinger den Preis für das beste Drehbuch im Wettbewerb. Die Jury begründete ihre Entscheidung so: Leise, klug, intensiv und auf eine sehr emotionale Art, ohne dabei in ein Klischee zu verfallen, gehe der Film den Fragen nach, wie man mit einer Schuld leben kann oder ob man den Tod eines Menschen mit Geld aufwiegen könne – so heißt es in einer Mitteilung des SWR.

Chronologie der Katastrophen

„Flug in die Nacht – Das Unglück von Überlingen“ ist eine Koproduktion von C-Films mit der Maran Film im Auftrag des SWR und des Schweizer Fernsehens. Der Film „Flug in die Nacht – Das Unglück von Überlingen“, der bereits im Deutschen Fernsehen zu sehen war und auch vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde, zeigt die Umstände auf, unter denen es zur Katastrophe kam. Er erzählt, wie es zum Folgen schweren Zusammenstoß einer Tupolew der Bashkirian Airlines mit einer DHL-Frachtmaschine vom Typ Boeing 757 am 1. Juli 2002 bei Überlingen kam. Bei dem Flugzeugunglück kamen damals 71 Menschen ums Leben.

Spurensuche im Fernsehfilm

Ursache für die Katastrophe waren – so schildert der Film die Geschichte mit dem tragischen Ausgang – Missverständnisse und auch Pannen bei der Schweizer Flugsicherung Skyguide. Der Film erzählt, wie einer der Hinterbliebenen verzweifelt auf eine Entschuldigung der Flugsicherung wartet und dann 18 Monate nach dem Flugzeugabsturz, bei dem der Mann seine Frau und seine beiden Kinder verloren hatte, den Lotsen tötete, der in der Unglücksnacht den Flugverkehr am Himmel über dem Bodensee überwacht hatte.


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