Dritter „Bürgermeister“

Raphael Wiedemer-Steidinger kommt spätestens im April

raphael wiedemer-steidinger ausschnitt fachbereichsleiter P1020707 (6)Konstanz/Überlingen (wak) Spätestens im April 2010 tritt Raphael Wiedemer-Steidinger sein neues Amt als Leiter des Fachbereichs 1 bei der Stadt Überlingen an. Der 45-Jährige gehört in Zukunft zum Führungsteam der Überlinger Stadtverwaltung. Die mit A 14 dotierte Dezernentenstelle wurde auf Wunsch von Oberbürgermeisterin Sabine Becker neu geschaffen. Zu Raphael Wiedemer-Steidingers Aufgaben gehört in Zukunft vieles, was in den vergangenen acht Jahren in die Zuständigkeit des vom Gemeinderat nicht wiedergewählten Bürgermeisters Ulrich Lutz gefallen ist. Dessen Stelle war nach der Oberbürgermeisterwahl zugunsten der eines Baubürgermeisters gestrichen worden.

Wechsel spätestens im April 2010

Noch ist Raphael Wiedemer-Steidinger (45) im Konstanzer Hauptamt zu erreichen, wo er Stellvertreter von Hauptamtsleiter Roland Bunten ist. Wann er seine neue Stelle in Überlingen antritt, müssen der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank und die Überlinger Oberbürgermeisterin Sabine Becker erst noch aushandeln. Spätestens im April wechselt der 45-Jährige, der vom Gemeinderat gewählt wurde, dann ins Überlinger Rathaus. Überlingen als Wohnort hätten er und seine Frau sich sehr bewusst ausgesucht, sagte der 45-Jährige. Er schätze die Lebensqualität und das kulturelle Angebot, das die Stadt ihren Einwohnern biete. Seine kleine Tochter besuche schon die Musikschule.

Neuer Dezernent ist Verwaltungsprofi

Raphael Wiedemer-Steidinger, der von 1996 bis 2002 bei der Stadt Friedrichshafen arbeitete und dort stellvertretender Haupt- und Personalamtsleiter war, lebt mit seiner Frau und seinen beiden drei und fünf Jahre alten Kindern in Überlingen. Er ist Mitglied einer Narrenzunft und des Radsportvereins. Zu seinem Aufgabenbereich bei der Stadt Überlingen gehören die Hauptverwaltung mit Jugend, Schule und Sport, der Bürgerservice, die Öffentliche Ordnung, die Musikschule und die Kultur. Zuständig sein wird er auch für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Überlingen sowie die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat. Der neue Fachbereichsleiter, der zum Führungsteam im Rathaus gehören wird, versprach seinen Kollegen, er er wolle nicht der neue „Oberkulturamtsleiter“ oder „Obermusikschulleiter“ werden. Auch zwischen den Aufgaben von Hauptamtsleiter Peter Männer, der wie der neue Dezernent mit A 14 besoldet ist, und Wiedemer-Steidingers Aufgaben werde es eine klare Trennung geben. Der 45-jährige Verwaltungsfachmann, der auch für Multiprojektsteuerung und vor allem die Modernisierung der Stadtverwaltung zuständig sein soll, sieht seine Aufgaben eher im konzeptionellen Bereich oder, wenn es darum geht, runde Tische zu organisieren.

Neue Stelle passt nicht zum Sparzwang

Die Stelle des Fachbereichsleiters wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen und im Sommer ausgeschrieben. Ursprünglich hatten sich 32 Bewerber bei der Stadt gemeldet. Die Auswahl begleitete ein externes Büro. Fünf Bewerber bekamen die Gelegenheit, sich in zweieinhalbstündigen Gesprächen persönlich vorzustellen. Zwei Bewerber sollten in dieser Woche der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nachdem einer der Kandidaten seine Bewerbung zurückgezogen hatte, stand nur noch Raphael Wiedemer-Steidinger zu Wahl. Lothar Fritz (CDU) war damit gar nicht einverstanden. „Sie hätten mindestens zwei Bewerber präsentieren müssen“, sagte er in Richtung von Oberbürgermeisterin Sabine Becker. Schon, dass nur fünf in die Vorauswahl gekommen seien, sei zu wenig gewesen. „So etwas ist in 25 Jahren noch nicht vorgekommen“, so der CDU-Stadtrat. Fritz hält es wie seine Fraktionskollegen grundsätzlich für falsch, dass die Stelle überhaupt geschaffen worden ist. Die Stadt gebe einige zehntausend Euro in Jahr zusätzlich aus, während gleichzeitig schmerzliche Sparrunden gedreht werden müssten, sagte Fritz See-Online.info.

Raphael Wiedemer-Steidinger kommt spätestens im April

Dritter „Bürgermeister“

Konstanz/Überlingen (wak) Spätestens im April 2010 tritt Raphael Wiedemer-Steidinger sein neues Amt als Leiter des Fachbereichs 1 an. Der 45-Jährige gehört in Zukunft zum Führungsteam der Überlinger Stadtverwaltung. Die mit A 14 dotierte Dezernentenstelle wurde auf Wunsch von Oberbürgermeisterin Sabine Becker neu geschaffen. Zu Raphael Wiedemer-Steidingers Aufgaben gehört in Zukunft vieles, was in den vergangenen acht Jahren in die Zuständigkeit des vom Gemeinderat nicht wiedergewählten Bürgermeisters Ulrich Lutz gefallen ist. Dessen Stelle war nach der Oberbürgermeisterwahl zugunsten der eines Baubürgermeisters gestrichen worden.

Wechsel spätestens im April 2010

Noch ist Raphael Wiedemer-Steidinger (45) im Konstanzer Hauptamt zu erreichen, wo er Stellvertreter von Hauptamtsleiter Roland Bunten ist. Wann er seine neue Stelle in Überlingen antritt, müssen der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank und die Überlinger Oberbürgermeisterin Sabine Becker erst noch aushandeln. Spätestens im April wechselt der 45-Jährige, der vom Gemeinderat gewählt wurde, dann ins Überlinger Rathaus. Überlingen als Wohnort hätten er und seine Frau sich sehr bewusst ausgesucht, sagte der 45-Jährige. Er schätze die Lebensqualität und das kulturelle Angebot, das die Stadt ihren Einwohnern biete. Seine kleine Tochter besuche schon die Musikschule.

Neuer Dezernent ist Verwaltungsprofi

Raphael Wiedemer-Steidinger, der von 1996 bis 2002 bei der Stadt Friedrichshafen arbeitete und dort stellvertretender Haupt- und Personalamtsleiter war, lebt mit seiner Frau und seinen beiden drei und fünf Jahre alten Kindern in Überlingen. Er ist Mitglied einer Narrenzunft und des Radsportvereins. Zu seinem Aufgabenbereich bei der Stadt Überlingen gehören die Hauptverwaltung mit Jugend, Schule und Sport, der Bürgerservice, die Öffentliche Ordnung, die Musikschule und die Kultur. Zuständig sein wird er auch für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Überlingen sowie die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat. Der neue Fachbereichsleiter, der zum Führungsteam im Rathaus gehören wird, versprach seinen Kollegen, er er wolle nicht der neue „Oberkulturamtsleiter“ oder „Obermusikschulleiter“ werden. Auch zwischen den Aufgaben von Hauptamtsleiter Peter Männer, der wie der neue Dezernent mit A 14 besoldet ist, und Wiedemer-Steidingers Aufgaben werde es eine klare Trennung geben. Der 45-jährige Verwaltungsfachmann, der auch für Multiprojektsteuerung und vor allem die Modernisierung der Stadtverwaltung zuständig sein soll, sieht seine Aufgaben eher im konzeptionellen Bereich oder, wenn es darum geht, runde Tische zu organisieren.

Neue Stelle passt nicht zum Sparzwang

Die Stelle des Fachbereichsleiters wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen und im Sommer ausgeschrieben. Ursprünglich hatten sich 32 Bewerber bei der Stadt gemeldet. Die Auswahl begleitete ein externes Büro. Fünf Bewerber bekamen die Gelegenheit, sich in zweieinhalbstündigen Gesprächen persönlich vorzustellen. Zwei Bewerber sollten in dieser Woche der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nachdem einer der Kandidaten seine Bewerbung zurückgezogen hatte, stand nur noch Raphael Wiedemer-Steidinger zu Wahl. Lothar Fritz (CDU) war damit gar nicht einverstanden. „Sie hätten mindestens zwei Bewerber präsentieren müssen“, sagte er in Richtung von Oberbürgermeisterin Sabine Becker. Schon, dass nur fünf in die Vorauswahl gekommen seien, sei zu wenig gewesen. „So etwas ist in 25 Jahren noch nicht vorgekommen“, so der CDU-Stadtrat. Fritz hält es wie seine Fraktionskollegen grundsätzlich für falsch, dass die Stelle überhaupt geschaffen worden ist. Die Stadt gebe einige zehntausend Euro in Jahr zusätzlich aus, während gleichzeitig schmerzliche Sparrunden gedreht werden müssten, sagte Fritz See-Online.info.

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