Eisschollen in Konstanzer Hafeneinfahrt stoppen Katamaran

Autofähren auf dem Bodensee haben noch keine Probleme – Ostwind lässt Spritzwasser frieren

Konstanz/Friedrichshafen. Eisschollen, die in der Konstanzer Hafeneinfahrt treiben, machen den Katamaran-Verkehr unmöglich. Probleme bereitete dem Städteschiff zwischen Konstanz und Friedrichshafen außerdem der Ostwind, der Wasser aufspritzen lässt und den Katamaran vereist. Seit Dienstagmorgen ist der Betrieb eingestellt. Das sagte Silke Rockenstein, Sprecherin der Konstanzer Stadtwerke.

Eisschollen auf dem Wasser

Am Montag war im Konstanzer Hafen noch die „Karlsruhe“ als Eisbrecher im Einsatz und hielt die Fahrrinne frei. Probleme machte dem Städteschiff aber nicht nur die Eisdecke. Gefährlich, weil nicht erkennbar, sind aber auch Eisplatten, die in der Konstanzer Hafeneinfahrt treiben. Sie könnten den Katamaran und auch seinen Antrieb beschädigen. Aufgespritztes Wasser bereitete dem Katamaran ebenfalls Probleme. Es fror fest und ließ sich nicht mehr wegtauen. Wann der Katamaran wieder verkehrt, lässt sich noch nicht sagen. Solange die Frostperiode anhält, muss der Katamaran erst einmal im Hafen bleiben.

Autofähren verkehren fahrplanmäßig

Die Autofähren auf dem Bodensee verkehren zwischen Konstanz und Meersburg sowie zwischen Friedrichshafen und Romanshorn dagegen weiterhin. Die Häfen sind, auch weil die Fähren regelmäßig fahren, nicht so zugefroren wie der Konstanzer Hafen. Auch sind die Schiffe größer und robuster, so dass ihnen auf dem Wasser treibende Eisschollen keine Probleme bereiten.

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