Entscheidung in kommenden Wochen: Millionen Euro für B 33-Ausbau in Konstanz jetzt!

Region macht Druck für B 33-Ausbau – Gespräch in Berlin mit Ministeriumsspitze kurz vor Highnoon

Zeichen stehen auf B 33 AusbauKonstanz/Allensbach. Politiker aus Konstanz haben in einem Gespräch in Berlin in Sachen B 33 Druck gemacht. Nach Berlin gereist war das Who ist who der Politik von Bürgermeistern über den Landrat bis hin zu Angeordneten aus mehreren Parteien. Sie forderten keine Kompromisse und keine Verzögerungen mehr.

Keine Zeitverzögerung mehr

In einem Gespräch in Berlin mit Dr. Andreas Scheuer, dem für Straßenbau im Bundesverkehrsministerium zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär, machten die Vertreter der Region jetzt gemeinsam Druck für einen zügigen Ausbau der B 33 zwischen Konstanz und Allensbach. „Die Region braucht dringend diesen Ausbau und die Verantwortlichen stehen geschlossen hinter diesem Projekt“. Das war die Botschaft der drei Bundestagsabgeordneten Andreas Jung, Birgit Homburger und Peter Friedrich, des Landtagsabgeordneten Andreas Hoffmann sowie der kommunalen Vertreter Landrat Frank Hämmerle und der Bürgermeister Claus Boldt (Konstanz), Helmut Kennerknecht (Allensbach) und Dr. Wolfgang Zoll (Reichenau). Die gemeinsame Forderung: „Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts darf es keine Zeitverzögerung geben. Dann muss unmittelbar an den anderen Teilstrecken weiter gebaut werden.“

Bodensee hat für Berlin hohe Priorität

Hierzu sei es notwendig, in den kommenden drei Jahren jeweils mindestens 10 Millionen Euro im Bundeshaushalt für den Ausbau der B 33 einzustellen. Staatssekretär Dr. Scheuer erklärte, die Entscheidung über die Mittelvergabe für das kommende Jahr werde in den kommenden Wochen nach einer Abstimmung des Bundes mit dem Land Baden-Württemberg getroffen. Er selbst kenne die Situation sehr gut. Im letzten Jahr habe er sich bei einem Termin in Allensbach bereits vor Ort ein Bild machen können. Im Sommer habe er zudem ein Gespräch mit den drei Bundestagsabgeordneten aus dem Landkreis über den Ausbau der B 33 geführt. In Zeiten knapper Kassen sei es umso wichtiger, dass ein Vorhaben von den Bürgerinnen und Bürgern und den politischen Vertretern einer Region einhellig unterstützt würde. Nach seiner Auffassung stehe zudem außer Frage, dass die Bodenseeregion hinsichtlich der Verkehrsbelastung ein „neuralgischer Punkt“ sei. Daraus ergebe sich aus Sicht des Bundesverkehrsministeriums auch eine Priorität innerhalb des Landes.

Signal aus Stuttgart: Land zerstückelt Planung nicht

Landtagsabgeordneter Andreas Hoffmann berichtete, das Land Baden-Württemberg würde die baureife Planung der gesamten Ausbaustrecke in Auftrag geben. Dazu gebe es eine europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen. Üblich ist sonst eine lediglich abschnittsweise Planung der auszuschreibenden Bauleistungen. Zudem habe das Land zusätzliches Personal eingestellt, um die Planung der komplizierten Tunnelbauten ohne Zeitverzögerung umsetzen zu können. Beides bezeichnete Dr. Scheuer als gutes Signal, dass das Land die B 33 als prioritäre Maßnahme ansehe. Die Vertreter der Region machten deutlich, dass man nun voller Erwartung die weiteren Verhandlungen zwischen Bund und Land verfolge: „Wir lassen nicht locker, bis die Lücke zwischen Allensbach und Konstanz geschlossen ist“, so die Abgeordneten und Kommunalpolitiker abschließend.

Ein Kommentar to “Entscheidung in kommenden Wochen: Millionen Euro für B 33-Ausbau in Konstanz jetzt!”

  1. Maria
    3. November 2010 at 18:31 #

    interessanter Beitrag

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