Erfolgreiche Premiere von „In einem finsteren Haus“

Konstanzer Stadttheater sorgt für Begeisterung am Premiereabend

Konstanz (wak) Absolut sehenswert findet das Konstanzer Theaterpublikum die Premiere des von Christoph Mehler inszenierten Stückes von Neil Labute am Konstanzer Stadttheater. Wer die Premiere verpasst hat, könnte sich am Samstag dieser Woche „In einem finsteren Haus“ anschauen. Auf besonderen Wunsch einiger unserer Leser, hier ein besonderer Theatertipp.

Christoph Mehler inszeniert Stück über sexuellen Missbrauch

Mit seinem neuesten Stück legt der erfolgreiche US-amerikanische Autor Neil LaBute einen spannenden Psychokrimi vor, in dem zwei Brüder im Zentrum stehen. Der jungere, Drew, ein erfolgreicher Anwalt, wegen eines Drogenproblems in psychiatrischer Behandlung, braucht die Hilfe des Älteren, um vor Gericht milder behandelt zu werden. Er erzählt Bruder Terry davon, dass er als Kind von einem väterlichen Freund Terrys sexuell missbraucht worden sei. Für den älteren Bruder, der es im Leben nie leicht hatte, bricht eine Welt zusammen. Was ist damals wirklich passiert und wer hat welche Leichen im Keller? Der junge Regisseur Christoph Mehler, nach seinen Inszenierungen am Deutschen Theater in Berlin, in Frankfurt und Bochum in der deutschen Theaterlandschaft sehr geschätzt, inszeniert zum ersten Mal in Konstanz.

Ausstattung Stephan Testi | Musik Oliver Urbanski | Dramaturgie Thomas Spieckermann | MitJessica Rust; Thomas Fritz Jung, Georg Melich

Nächste Vorstellungen: Samstag 08.05, 20.00 Uhr, Mittwoch 12.05, 20.00 Uhr und Freitag 14.05, 19:30 Uhr.

Fotos: Ilja Mess/V.l.n.r.: Georg Melich, Thomas Fritz Jung.

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