Ernst von Siemens-Stiftung fördert Konstanzer Städtische Museen

Museen erfüllen dank Siemens Niederlassung Kriterium – Marie Ellenrieder eine Pionierin unter den Malerinnen

Konstanz. Gute Nachrichten kommen aus den Konstanzer Museen. Die in München ansässige Ernst von Siemens-Kunststiftung werde  im kommenden Jahr die Städtischen Museen Konstanz fördern: Die Stiftung werde sich am Ausstellungsprojekt „Einfach himmlisch! Die Malerin Marie Ellenrieder 1791 – 1863“ beteiligen. Die Höhe der Zuwendung nannten die Museen allerdings nicht. Es handelt sich aber offenbar um einen größeren Betrag.

Siemens in Konstanz

Die in München ansässige Ernst von Siemens-Kunststiftung wird im kommenden Jahr die Städtischen Museen Konstanz fördern: Die Stiftung wird sich in namhaftem Umfang am Ausstellungsprojekt „Einfach himmlisch! Die Malerin Marie Ellenrieder 1791 – 1863“ beteiligen. Die Stiftung wurde 1983 von Ernst von Siemens (1903 – 1990) gegründet. Nach den Richtlinien sollen Förderungen vor allem öffentlichen Sammlungen zukommen, die in der Nähe von größeren Betriebsstätten der Siemens AG liegen.

Museen würdigen Malerin

Wessenberg-Galerie und Rosgartenmuseum würdigen die bedeutende Malerin des frühen 19. Jahrhunderts aus Anlass ihres 150. Todestags im kommenden Jahr von Mai bis August mit einer großen, von Galerieleiterin Barbara Stark vorbereiteten Werkschau. Zu diesem Anlass soll im Verlag der Arnoldschen Verlagsbuchhandlung Stuttgart ein Katalog herausgegeben werden, der neue Forschungsergebnisse zum Leben und Werk der Malerin präsentieren wird. Die Herausgabe dieses umfangreichen Werks wird die Siemens-Kunststiftung maßgeblich fördern.

Marie Ellenrieder war eine Pionierin

„Marie Ellenrieder war die erste Frau, die an einer Kunstakademie in Deutschland und zwar in München, studieren durfte. Wir sind sehr dankbar, dass die Siemens-Kunststiftung unser Bemühen unterstützt, diese bedeutende Malerin wieder mehr ins Bewusstsein zu rücken“, erklärt Museumschef Tobias Engelsing.

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