Falscher Alarm im Hafen von Konstanz

Dummer Scherz löst Rettungsaktion am Konstanzer Hafen aus

Konstanz (red) Einen üblen Scherz hat sich am Donnerstagvormittag offenbar ein Mann erlaubt, der von einer Telefonzelle aus die Polizei alarmierte und mitteilte, ein Kind sei ins Konstanzer Hafenbecken gefallen. Der Anrufer, der mit osteuropäischem Akzent sprach, löste eine Rettungsaktion aus.

Anruf kam aus Telefonzelle

Um 10.49 Uhr teilte der männliche Anrufer mit osteuropäischem Akzent aus einer Telefonzelle an der Marktstättenunterführung mit, dass soeben ein Kind im Hafen in Konstanz ins Wasser und ein Mann hinterher gesprungen sei.Von beiden Personen würde man jetzt nichts mehr sehen. Obwohl die Polizei einen Scherzanruf nicht ausschloss, lief eine Rettungsaktion an.

Passanten hatten nichts beobachtet

Im Einsatz waren vier Streifenbesatzungen der Polizei, ein Boot der Wasserschutzpolizei und ein Rettungswagenteam. Bei der Suche wurden keine Personen im Wasser gefunden. Auch eine intensive Befragung von Passanten erbrachte keine Hinweise auf den gemeldeten Vorfall, so ein Sprecher der Polizeidirektion Konstanz. Es müsse von einem makaberen Scherz ausgegangen werden.

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