Fehlende Laichgründe bedrohen Seeforelle

„Kick-Off-Veranstaltung“ zum Forschungsprojekt zur Rettung der Seeforelle

Langenargen (red) Obwohl in den letzen Jahren ein Zuwachs in der Population der Seeforellen im Bodensee beobachtet werden kann, gehört die Seeforelle immer noch zu den gefährdeten Fischarten. Ein Grund ihrer Gefährdung sehen Experten darin, dass die Fische nicht alle möglichen Laichgründe in den Bodenseezuflüssen erreichen können.Die Seeforelle ist ein Fisch aus der Familie der Lachsfische

Europäische Hilfe für Fischart

Aus diesem Grund hat die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF) im Jahr 2009 ein Untersuchungsprogramm für die Arterhaltung der Seeforelle beschlossen. Ziel des Projektes ist es, in bestimmten Bodenseezuflüssen, wie in der Bregenzer Ach, der Laiblach, der Argen oder auf der Schweizer Seite, der Goldach, bereits bekannte Laichgründe der Seeforelle zu erfassen und weitere potentielle Laichgründe zu erschließen, um die Fortpflanzungsmöglichkeiten dieser Fischart künftig zu verbessern.

160.000 Euro aus Interreg IV-Programm

Gefördert wird das Untersuchungsprogramm mit 169.000,- Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Interreg IV-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“. Die Projektkoordination läuft am Regierungspräsidium Tübingen in enger Zusammenarbeit mit den Sachverständigen der Internationalen Bevollmächtigtenkonfernez für die Bodenseefischerei (IBKF).

„Kick-Off“ in Langenargen

Die „Kick-Off-Veranstaltung“ findet statt am am 11. Juni um 17:00 Uhr im Vortragsraum des Instituts für Seenforschung der Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg, Argenweg 50/1, 88085 Langenargen, am 11. Juni 2010 um 17:00 Uhr.

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