Fracking: Lehmann (Grüne) kritisiert Jung (CDU) und Homburger (FDP)

So funktioniert FrackingKonstanz. Angesichts der Sonntagsreden der beiden Konstanzer Bundestagsabgeordneten Jung und Homburger, Fracking in Trinkwassergebieten verbieten zu lassen, fordert Lehmann die beiden Abgeordneten zu einer klaren Haltung in Berlin auf. „Es geht darum, dass die Risiken der Fracking-Technologie bislang absolut unberechenbar sind. Fracking darf daher nicht zum Einsatz kommen – weder hier am Bodensee noch sonst irgendwo!“

Vorwurf: Sankt-Florians-Prinzip

Lehmann wirft den regionalen Abgeordneten vor, eine Politik nach dem Sankt-Florians-Prinzip zu verfolgen: „Es ist scheinheilig, Fracking grundsätzlich ermöglichen zu wollen, solange es nicht vor der eigenen Haustür stattfindet. Die beiden Abgeordneten müssen zur Kenntnis nehmen, dass es überall Trinkwasservorräte und eine schützenswerte Umwelt gibt!“

Lehmann stellt unredliches Verhalten fest

Die Presseäußerungen der Bundestagsabgeordneten Jung und Homburger der vergangenen Wochen nimmt der Konstanzer Landtagsabgeordnete Lehmann mit Befremden zur Kenntnis: „Ich halte es für unredlich, in Berlin einen Gesetzentwurf zu unterstützen, der Fracking grundsätzlich ermöglichen soll und für eine Akzeptanz dieser Technologie zu werben und gleichzeitig dafür zu plädieren, dass der eigene Wahlkreis aus möglichen Einsatzgebieten herausgenommen wird!“

Grüne für bundesweites Fracking-Verbot

Lehmann spricht sich für ein bundesweites Fracking-Verbot aus, solange keine ausreichenden Erkenntnisse über die ökologischen Folgen gesichert sind. „Es wäre konsequent, wenn sich meine Kollegen aus dem Bundestag nicht nur in der Region sondern auch in Berlin gegen den Einsatz dieser Risikotechnologie aussprechen würden, anstatt ihr Fähnlein in den Wind zu halten!“

Zum selben Thema geäußert haben sich bereits der grüne Landtagsabgeordnete Martin Hahn aus dem Bodenseekreis und der Konstanzer Kreisverband der Jusos.

Foto: Screenshot http://www.youtube.com/watch?v=4f8ilOm3BxQ

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