Freie Fahrt auf dem 1,8 Kilometer langen, vierspurigen Teilstück der Messestraße

Regierungspräsident Hermann Strampfer und Oberbürgermeister Andreas Brand geben Messestraße frei

Friedrichshafen (red) „Jetzt kann der Messeverkehr besser und schneller fließen“, freute sich Oberbürgermeister Andreas Brand bei der offiziellen Einweihung der 1,8 Kilometer langen vierspurigen Messestraße in Friedrichshafen. Oberbürgermeister Andreas Brand und Regierungspräsident Hermann Strampfer durchschnitten das Band für die Verkehrsfreigabe. Insgesamt kostet der vierspurige Ausbau rund 2,8 Millionen Euro. Brand dankte dem Regierungspräsidium Tübingen für die finanzielle Unterstützung von 1,2 Millionen Euro. Den Restbetrag von immerhin noch 1,6 Millionen Euro übernimmt die Stadt Friedrichshafen.

Vierspurig schneller zur Messe Friedrichshafen

Seit 17. Juni fließt der Verkehr vierspurig zur Messe. OB Andreas Brand begann seine Rede zur Eröffnung mit den Worten: „Ich hatte einen Traum und sah mich auf einer vierspurigen Straße bis Biberach fahren. Aber nach etwa zwei Kilometer bin ich wieder in der Wirklichkeit angekommen. Er dankte Regierungspräsident Hermann Strampfer und dem Regierungspräsidium Tübingen für die Unterstützung. „Ich komme immer gerne nach Friedrichshafen, um eine Straße einzuweihen“, so Strampfer. Nun hoffe man auch darauf, dass die Mittel für den Bau der B 31 bald bereitstehen. Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler dankte allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf. „Erst im August 2009 wurde der Spatenstich gemacht. Heute ist der 1,8 Kilometer lange Abschnitt fertiggestellt“.

Standortvorteil für die Messe

„Durch den Ausbau der Messestraße wurden die verkehrlichen Voraussetzungen für die Veranstalter, die Aussteller und die Besucher der Messe wesentlich verbessert“, so Oberbürgermeister Andreas Brand. Dies ist besonders wichtig, so Brand weiter, besonders für die großen Leitmessen wie die Outdoor, die FAKUMA und die Eurobike. Im August 2009 wurde mit dem Bau des Messeanschlusses Friedrichshafen K 7726 zur Verbesserung der Messeanbindung begonnen. Die Messestraße wurde zwischen dem Löwental-Knoten (Anschluss an die B 31) und dem vorhandenen Messe-Kreisel vierspurig ausgebaut. Am Knotenpunkt Messestraße / Rheinstraße wird der Verkehrsfluss weiter verbessert, in dem die Linksabbiegespuren erhalten bleiben und die Lichtsignalanlage aufgerüstet wurde.

Kreisel bei der Messe bekam weiteren Bypass

Um die Leistungsfähigkeit der Messestraße gerade in den stark frequentierten Zeiten bei der An- und Abfahrt der Aussteller und Besucher zu steigern, erhielt der Kreisel bei der Messe einen weiteren Bypass in Richtung Stadt. Dadurch entstanden auf dem Parkstreifen zusätzliche 130 neue Parkplätze. Damit können Stadt und Messe das Parkangebot für die Messekunden erweitern. Dieser zusätzliche Parkstreifen kann auch dann genutzt werden, wenn die Industrieparkplätze in der Umgebung an Werktagen nicht zur Verfügung stehen.

Erst vor wenigen Wochen wurde der Anschluss Nord der Messestraße freigegeben. „Mit der jetzigen Fertigstellung der Messestraße aus Süden erreichen wir eine nachhaltige Verkehrserleichterung und eine leistungsfähigere und verbesserte Infrastruktur“, so Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler. Durch die Investitionen von Regierungspräsidium, Stadt und Landkreis in den Nord- und Südanschluss wird das Grundkonzept verstärkt, gerade bei bedeutenden Messen und Großveranstaltungen eine verkehrliche Infrastruktur zu schaffen, die enormen Verkehrsmengen bewältigen können.

OB wiederholte Forderung nach Ausbau der B 31

„Trotz der so geschaffenen Verbesserungen braucht die gesamte Region dringend den Ausbau der B 31 neu“, fordert das Stadtoberhaupt. Jetzt heißt es „Ausbauen statt Ausreden“, – der Slogan der geplanten Plakataktion.

Foto: Stadt Friedrichshafen/Von links: Prof. Dr. Peter Jany (Hauptgeschäftsführer der IHK Bodensee-Oberschwaben), Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler, Regierungspräsident Hermann Strampfer, Oberbürgermeister Andreas Brand, Stefan Keller (Messe Friedrichshafen), Hans Werner Bauer (Prokurist und Direktionsleiter der Firma Kirchhoff Straßenbau GmbH & Co KG), Wolfgang Kübler (Leiter des Stadtbauamtes) und Heinrich Grieshaber (Präsident der IHK Bodensee-Oberschwaben)

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