Freier Eintritt am beliebten „Badesee“ Schlosssee

Knappe halbe Million Euro Zuschuss für Freizeit- und Erholungsareal in Salem

Salem (red) Der Salemer Schlosssee ist vor allem zu Beginn der Badesaison bei Schwimmern beliebt. Das Badewasser ist immer ein bisschen wärmer als das des Bodensees. Die gute Nachricht aber lautet aktuell: Das Regierungspräsidium Tübingen hat für die Neugestaltung der Schlosssee-Anlage in Salem aus den Tourismusfördermitteln des Landes einen Zuschuss in Höhe von 443.492 Euro bewilligt. „Mit dem neu konzipierten Schlosssee-Bereich wird der Erholungsort Salem touristisch noch attraktiver“, so Regierungspräsident Hermann Strampfer.

Schlosssee frei zugänglich machen

Das Freibad des durch Kiesabbau entstandenen Schlosssees ist in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Zudem ist der größte Teil der Anlage der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Gemeinde hat daher für das ca. 35 ha umfassende Gebiet ein umfassendes Erholungs- und Tourismuskonzept entwickelt.

In Zukunft Eintritt frei im Freibad

Kern der Konzeption ist es, die gesamte Schlosssee-Anlage ganzjährig für Bürger und Gäste frei zugänglich zu öffnen. Während für den Besuch des bisherigen Freibads noch Eintritt verlangt wurde, wird künftig auf ein Entgelt verzichtet. Dies ist auch Voraussetzung für die gewährte Tourismusförderung.

Geld für neuen Uferweg

In einem ersten Bauabschnitt mit veranschlagten Kosten von knapp 900.000 Euro wird vor allem ein 2,4 km langer attraktiver Weg um den Schlosssee mit verschiedenen Aufenthalts- und Aussichtsplätzen geschaffen. Durch diesen Fußweg wird der Schlosssee in seiner gesamten Größe für Touristen und Bürger erstmals umfassend erlebbar. Großer Wert wurde auf die Naturverträglichkeit gelegt, heißt es in einer Mitteilung aus Tübingen.

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