Friedrichshafen sucht nach Bombenblindgängern im Uferpark

Am Montag kommen die Bagger – Sonargeräte entdeckten 80 verdächtige Stellen

Friedrichshafen. Ab Montag, 16. Januar, graben Bagger den Uferpark um. An etwa 80 Verdachtspunkten werde nach Bombenblindgängern aus dem Weltkrieg gesucht. Das teilte die Stadt Friedrichshafen mit.

80 verdächtige Stellen im Uferpark

Im Herbst 2011 sind in Friedrichshafen Flächen entlang der Friedrichstraße und der Karlstraße auf Bomben- und Granateinschläge hin überprüft worden. Sonargeräte, die den Eisengehalt im Erdreich anzeigen, suchten das Gelände ab. An etwa 80 Stellen schlug das Sonargerät an. „Hier besteht der Verdacht auf Kampfmittel“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Häufig kämen an den verdächtigen Stellen aber lediglich Eisen- und Metallteile zum Vorschein. Trotzdem müssten die Stellen überprüft werden. Dazu sei es notwendig das Erdreich aufzugraben, bis das Eisenteil oder eine etwaige Bombe zum Vorschein kommen. Im Einsatz seien auch Bagger. Mit den Arbeiten werde am Montag, 16. Januar, begonnen.

Aushub kommt in Halle im Fallenbrunnen

Das ausgebaggerte Erdreich werde abgefahren und im Fallenbrunnen in Halle 27 auf Rückstände und Belastungen untersucht und danach entsorgt. Die entstandenen Grabungslöcher würden wieder aufgefüllt.

Teil der Uferparks bereits freigegeben

Bereits im Mai und Juni 2011 wurden im Uferbereich zwischen dem Yachtclub und dem Kriegerdenkmal die Wiesenflächen danach überprüft, ob dort noch Kampfmittel aus dem Weltkrieg liegen. Diese Bereiche sind kampfmittelfrei und wurden freigegeben.

Foto: Foto: Archiv See-Online

Ein Kommentar to “Friedrichshafen sucht nach Bombenblindgängern im Uferpark”

  1. Satansbraten
    14. Januar 2012 at 16:40 #

    Und wenn die am Bodensee fertig sind, dann können
    die in Berlin weiter suchen.
    Blindgänger gibt es da genug.

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