Friedrichshafen verbietet Punker Picknick auf der Uferpromenade

Zwischenablage01Friedrichshafen. Die Stadt Friedrichshafen hat ein Punker Picknick verboten. Über Facebook und mehrere andere Internetseiten wird übers Web zu einem Punker Picknick am Samstag, 27. April, im Bereich der Friedrichshafener Uferpromenade eingeladen. Die Stadt hat ein Verbot verhängt. 

Zahl der Teilnehmer unkontrollierbar

Zu dem Punker Picknick hätten bereits zahlreiche Personen aus ganz Deutschland zugesagt. „Durch die Einladung über Facebook ist die Zahl der Teilnehmer unkontrollierbar. Dies hat uns dazu bewogen, die Veranstaltungen zu verbieten“, erklärte Hans-Jörg Schraitle, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt.

Stadt reagiert mit Verbot

Wegen der „nicht abzusehenden Gefahren“ einer solchen unorganisierten Veranstaltung, hat die Stadt Friedrichshafen die Veranstaltung sowie Ersatzveranstaltungen im Bereich ab dem Schlosshorn, auf der gesamten Uferpromenade, in den Grünanlagen bis zur Friedrichstraße, in der Karlstraße, der Seestraße bis zur östlichen Uferstraße gegenüber dem Initiator verboten und die Löschung der Einladung über Facebook und alle weitere Internetseiten gefordert.

Allgemeinverfügung erlassen

Außerdem wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Teilnahme an der Veranstaltung verbietet. Dennoch anreisende Teilnehmer werden von der Polizei über das Verbot informiert. Wer gegen diese Verfügung verstößt, dem droht ein Zwangsgeld von 500 Euro. Die Polizei überwacht die Einhaltung des Verbotes und kann Platzverweise aussprechen. Das teilte die Stadt Friedrichshafen mit.

Im vergangenen Sommer hatte die Stadt Konstanz ähnlich reagiert. Damals wurde zu einer Facebook-Party eingeladen.

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