Friedrichshafener Emin Akata rollt in Dubai an den Start

Friedrichshafen. „High Noon“ heißt es für den Häfler Langstrecken-Rennfahrer Emin Akata von der „Renngemeinschaft Graf Zeppelin“ am 11. Januar. Um 12 Uhr mittags wird er an diesem Tag im fernen Dubai in seinen BMW M3 Klasse GT4 steigen, um beim 24-Stunden-Rennen in der Wüste zu punkten. Mit dem identischen Auto, mit dem er an seinem ersten 24-Stunden-Rennen im September in Barcelona auf den respektablen Platz 2 in der Klasse und Rang 12 im Gesamtklassement gefahren war. Während andere um diese Jahreszeit die Pisten im Schnee suchen, zieht es Emin Akata auf Asphalt.

Noch Luft nach oben

Die zurückliegenden Langstreckenmeisterschaften auf dem Nürburgring (VLN) liefen für Emin Akatas Team von Bonk Motorsport aus Münster nicht schlecht. Von 955 Piloten landete das Mitglied der Renngemeinschaft im ADAC-Ortsclub Friedrichshafen in der Fahrerwertung auf Platz 25, mit dem Auto auf dem 13. Platz. Und wären einige technischen beziehungsweise witterungsbedingten Probleme nicht gewesen, wer weiß, berichtet er mit einem mächtigen Pokal im Arm. „Es ist noch Luft nach oben“, erlebte der Häfler, der in der neuen Saison erneut angreifen will.

2013 das Vergangene noch toppen

Unter Emin Akatas Weihnachtsbaum wird ein weiterer Pokal stehen: In der BMW-Markenwertung um den Sportpokal kam er nach der Auswertung aller Ergebnisse von weltweit 243 Fahrern auf den 18. Platz! Die bisher beste Saison auf BMW. 2013 will er die Platzierungen bestätigen, möglichst toppen und bei den bevorstehenden zehn Rennen in seiner sechsten Saison auf dem Nürburgring weniger Pech vor allem mit dem Wetter haben. Denn in der vergangenen Saison wurden die ersten drei Rennen wetter- beziehungsweise unfallbedingt abgebrochen.

Nichts lief problemlos

Problemlos war die Saison 2012 auch sonst nicht verlaufen. Beim 24-Stunden-Rennen sollte es nach wenigen Stunden Renndistanz ein Elektronikproblem sein, das sein Team wertvolle Minuten kostete. Aus dem Mittelfeld heraus musste man die Jagd fortsetzen, und doch fuhr Emin Akata im Schlussturn seinen ersten Klassensieg bei einem 24-Stunden-Rennen nach Hause. „Es war ein unbeschreibliches Gefühl“, erinnert er sich.

Top Ten-Platzierung verpasst

Zum vierten Lauf wechselte man das Auto. Fortan startete das Akata-Team im Meisterschaftsauto von 2010, einem BMW Z4 in der Klasse SP3. Doch auch hier kam man zunächst nicht über den zweiten Platz hinaus. Besser wurde es im fünften und sechsten Rennen, in denen Akata mit seinem Team die erhofften Klassensiege feierte. Im siebten Lauf stand ein Kardanwellendefekt einem Sieg im Wege, der dann im achten wieder möglich war. Der Rückschlag kam wegen eines Motorschadens im neunten Lauf, wodurch die angestrebte Top Ten-Platzierung begraben werden musste. Nachdem der zehnte Lauf witterungsbedingt abgesagt wurde, blieb im Gesamtklassement der 25. Platz in der Meisterschaft.

Jetzt heißt es auf ein Neues. Das Ziel ist klar: „Es ist noch Luft nach oben“.

Ein Blogbeitrag von sig.

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