Friedrichshafener Polizei warnt: Bei Anruf Betrug

Ältere mit angeblichem Lotteriegewinn in der Türkei geneppt

Bodenseekreis. Ältere Menschen aus dem Bodenseekreis sind aktuell wieder von Lotterie-Betrügern über den Tisch gezogen worden. Das teilte die Polizei mit. Betroffen waren vor allem ältere deutsche Telefonanschlussinhaber, die von einer angeblichen Lotteriegesellschaft aus der Türkei angerufen worden seien.

Dubiose Überweisung verlangt

In den Telefonaten, bei denen nicht ersichtlich gewesen sei, dass sie aus der Türkei kamen, wurde dem Anschlussinhaber mitgeteilt, dass er bei einer Lotterie in Istanbul 64.000 Euro gewonnen hätte. Um den Betrag über einen Notar und die zuständige Heimatbank auszuhändigen, müsse der „Gewinner“ zuvor 1 Prozent der Gewinnsumme, also 640 Euro, per Western Union nach Istanbul überweisen.

Angerufene viel zu unkritisch

In der Vergangenheit versuchten Betrüger offenbar immer wieder mit dieser Masche an Geld zu gelangen, so die Polizei. Offensichtlich haben sich die Angerufene nicht gefragt, ob sie überhaupt an solch einem Gewinnspiel teilgenommen hatten. Es sei unüblich, einen in Aussicht gestellten Gewinn mit einer Vorauszahlung abzusichern, so die Polizei. Keine seriöse Lotteriegesellschaft verlange eine solche „Gewinnabsicherung“. Bei ähnlichen Fällen sei deshalb höchste Vorsicht geboten. „Wurde die Überweisung in Vorfreude auf den zu erwartenden Gewinn erst einmal veranlasst, war es in der Regel zu spät“, so die Polizei. Neben dem ausbleibenden Gewinn war auch das überwiesene Geld weg. Eine Rücküberweisung sei nicht mehr möglich gewesen, teilte die Polizei mit.

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